Archiv für Januar 2008

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Assignments, Power-Studying … und erste Pläne für Springbreak

Mittwoch, 30. Januar 2008 21:46

Unser freier Dienstag begann mit der Hausübung für das Fach „Software Architecture & Design“. Hierfür mussten wir UML Klassendiagramme zeichnen, also für uns „erfahrene MCIler“ kein Problem ;) Anschließend machten wir uns auf zum Supermarkt – von den kälteren Temperaturen angeschlagen hatten wir nämlich bereits in Charlotte eine leichte Verkühlung erhalten. Diese ist immer noch nicht abgeklungen, und deshalb geht man in Amerika hierfür in den Supermarkt, um sich ein Medikament zu kaufen. – Ein „Umweg“ über einen Arzt ist hier nicht notwendig – man vertraut einfach auf das „umfassende Wissen“ der Supermarkt-Verkäufer…

Das Mittagessen nahmen wir dann – wie jeden Dienstag – beim Computer-Club-Meeting ein – da gibt’s immer Gratis-Pizza für alle Anwesenden. Heute stand ein Vortrag über Statistik am Programm. Leider stellte sich der Vortragende nicht vor und wir wurden nicht im Vorhinein über den Inhalt unterrichtet. Da die Materie ohnehin schon schwierig war und er noch dazu chemische Fachterme verwendete, war das Verfolgen des Vortrages demensprechend schwierig.

Wieder zu Hause angekommen, bestritten wir die zweite Hausübung für den heutigen Tag – und zwar für „Data Mining“. Nach einer Skype-Session wurde dann das Abendessen serviert – Wurstnudeln – mhhhhh :)

Am Mittwoch war wieder Power-Studying angesagt – die vier Vorlesungen füllten unseren ganzen Tag aus – nur Mittags kamen wir kurz nach Hause und es gab nochmals Wurstnudeln vom Vortag… Da wir auch diese Woche das „Study Skills Seminar“ nicht am Dienstag besuchten, wo wir eigentlich frei gehabt hätten, musste dies wieder heute Mittwoch eingeschoben werden – und zwar um 18 Uhr nach der Uni. Das Thema für dieses Mal war „Read and Remember“ – also Strategien und Vorgehensweisen zum Lesen eines Buches.

Gleich danach fand ein Meeting mit dem International Club statt. Dieser organisiert zu Spring Break Anfang März einen 7-Tages-Trip nach Panama City Beach – neben Daytona Beach, Cancun und Miami eine ist dies der Hochburgen zu dieser Zeit. Das Angebot klingt sehr verlockend und ist auch noch günstig – wir werden euch natürlich über unsere Entscheidung auf dem Laufenden halten ;)

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Unialltag

Dienstag, 29. Januar 2008 0:35

Nachdem das Wochenende wieder einmal viel zu schnell vorüber gegangen ist, durften wir uns heute einem Uni-Montag erfreuen. War der letzte durch den Martin Luther King – Feiertag doch relativ entspannend, so hieß das in unserem Fall heute alle 4 Kurse an einem Tag. Auch ein kleines In-Class-Assignment wartete überraschender Weise auf uns am Vormittag und zwar schon wieder in Electronic Publishing & Design. Neben diesem, in dem wir eine Wahlkampfplankette designen mussten, hatten wir dann noch eine Teamarbeit in Software Architecture & Design zu bestreiten, welche allerdings relativ gemütlich von Statten ging. Das kurioseste des Tages fand im finalen Kurs Public Relations statt. Dort wurden wir sehr ausführlich darüber unterrichtet, dass heute (28.1.) der „Bubble Wrap® Appreciation Day“ gefeiert wird. Hinter dem Markennamen Bubble Wrap versteckt sich jene durchsichtige Folie mit Luftpolstern, die man als Verpackungsgegenstand als Schutz von Elektro-Geräten & Co kennt und die bzw. deren Luftpolster wohl jeder schon einmal mit Freude platzen hat lassen. Tja, Amerika ist eben ein bisschen anders.

Mittaggegessen hab wir heute übrigens wieder einmal bei Jack’s, wo es angeblich noch original-amerikanische Burger gibt – sehr lecker und wirklich besser als bei McDonald’s. Da wir heute unverständlicherweise nach der Uni noch einige überschüssige Energievorräte hatten, rackerten wir uns noch ein bisschen im lokalen Fitnessraum ab, welcher bei der Wohnungsgemeinschaft inbegriffen ist. Dabei kamen wir schon wieder in den Genuss des Fernsehens und sahen amerikanisches Glücksrad. Den Abschluss des heutigen Tages stellte aber wieder einmal eine heiß umkämpfte Uno-Runde bei den Girls dar. Die Sieger der heutigen Spielrunden waren einerseits ich (Benny) sowie wieder einmal Isi, welche in unserer Uno-Statstik mittlerweile schon mit Abstand die meisten Siege für sich verbuchen konnte. Nun geht wieder einmal ein langer und abwechslungsreicher Tag zu Ende und wir werden der Sehnsucht nach unseren warmen und komfortablen Betten nachkommen und bemitleiden dabei die Unsrigen zuhause, wo es bereits halb 7 in der Früh ist und sie somit zumeist schon aufstehen müssen. In diesem Sinne einen schönen Tag und eine ebenso gute Nacht für uns.

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Von guten Vorsätzen und heiteren Partys

Montag, 28. Januar 2008 11:32

Das Samstagsprogramm umfasste ein verspätetes Frühstück und Telefonate nach Hause. Die guten Vorsätze, ein paar Kapitel in den Büchern nachzuholen, wurden dann durch einen spontanen Großeinkauf beim nahe gelegenen Supermarkt „Piggly Wiggly“ zerstört. Am Abend wurde nämlich „groß“ aufgekocht – es gab Schweinefleisch mit Ofenkartoffeln und Salat. Als Nachtisch wurde Apfelkompott serviert.

Um 19 Uhr wurde bei einer Partie Uno mit den Mädels vorgeglüht und dem kommenden Abend entgegengefiebert – wir waren ja heute noch bei den Kanadiern eingeladen. Als die MCI-Fraktion dann komplett war (Christoph und Andreas kamen noch vorbei), brachen wir in die nicht weit entfernte Cannon Street auf. Alles in allem ein heiterer Abend – unter anderem weil die Kanadier eine sehr gemütliche Couch im Haus haben und weil ziemlich jeder ein Glaser’l zu viel erwischte – der Beer-Funnel setzte vor allem Christoph ziemlich zu – wie geht’s eigentlich mit deinem Kopfweh? ;)

Dementsprechend begann auch der Sonntag recht spät – jedoch setzten wir diesmal unsere Lese-Vorsätze erfolgreich in die Tat um. Neben Skype-Sessions probierte sich Andy als Konditor und backte einen „Becherkuchen“ – leider gab es noch ein Problem mit dem Backrohr (man kann nur Ober- ODER Unterhitze einstellen), was dazu führte, dass der Kuchen auf der Unterseite sehr gut durch war, um nicht zu sagen „bräunlich-schwarz“ :D

Abends waren wir noch bei MCI-Rechtsexperte Andreas zum Abendessen eingeladen – es gab Spaghetti al Tonno – sehr lecker – wir kommen gerne einmal wieder ;) Außerdem konnten wir dort endlich wieder einmal Fernsehen – welch ein Luxus – in unserem Apartment gibt’s das ja leider nicht :(

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Quiz, Exkursion & Bowling oder ein ganz gewöhnlicher Freitag

Samstag, 26. Januar 2008 14:27

Geschafft von den Strapazen der letzten Tage (Charlotte-WE, Power-Mittwoch, Assignments etc.), gestaltete sich der Donnerstag wiederum als Relax-Tag, der mit endlich wieder einmal Ausschlafen begann. So wie der Tag angefangen hat, so entwickelte er sich auch weiter und war demnach eher ruhig und gemäßig. Allerdings mussten wir ein Kapitel im InDesign-Buch bestreiten, da wir tags darauf (Freitag) darüber einen Quiz zu schreiben hatten. Außerdem sollten wir einen Lebenslauf auf Englisch gestalten, den wir auf die Computer-Kurs-Exkursion mitnehmen sollten.

Wobei wir eigentlich schon mehr beim Freitag sind, aber das Finale am Donnerstag bildete wieder einmal eine Partie UNO Tourisumus vs. IT-StudentInnen, also Mädls gegen Jungs bzw. jeder gegen jeden, wo sich die Barbara zum ersten Mal durchsetzen und somit ihren ersten Sieg feiern konnte. Geschafft ging es ins Bett, mit voller Erwartung in den Freitag.

Dieser gestaltete sich am Vormittag wieder gewohnt mit Uni, also zum einen Data Mining und zum anderen Electronic Publishing & Design, wo wir ja einen Quiz bestehen sollten. Dieser gestaltete sich als sehr einfach, waren es doch nur 5 Multiple Choice-Fragen zum Ankreuzen, die wir mit Bravur hinter uns bringen konnten. Wir konnten dieser Einheit nicht bis zum Schluss (12:50 Uhr) beiwohnen, da bereits um halb unser Exkursions-Van des Computer Clubs Richtung Mount Pleasant losfuhr. Dort besichtigten wir ein IT-Unternehmen mit dem Namen „Automated Trading Desk“, die es in knapp 20 Jahren geschafft haben vom klassischen US-Garagenunternehmen hin zu einem mittlerweile ansehbaren Firma mit einem Hauptsitz um $ 14,6 Mio eben in Mount Pleasant. Die Gründer haben es sich zur Aufgabe gemacht, automatische Vorhersagen für Börsenkurse mittels IT-Einsatz zu prognostizieren und es scheint ihnen tlw. auch gelungen zu sein. Die Unternehmung selbst kann so als Kombination des Finanz- wie auch des Computerwesens verstanden werden und der Hauptumschlagplatz bildet die New Yorker Börse. Im Unternehmen selbst haben wir eine ausführliche Führung erhalten, welche mit 2 informative Vorträgen einerseits von einer Human-Resource-Zuständigen sowie von einem „Trader“, also Händler, abgerundet wurden. Somit konnten wir einen kleinen Einblick in die Welt von ATD erlangen. Einziges Manko: Der angekündigte Lunch fand nicht statt und so ging es mit leeren Magen zurück nach Charleston Down Town.

Erschöpft zuhause angekommen machten wir uns schnell eine Pizza und waren sichtlich vom Tag geschafft, welcher allerdings noch nicht zu Ende war. Am Abend stand ein Dinner des International Clubs an mit anschließender Bowling-Tour nach Mt. Pleasant – ja genau jenes Mount Pleasant, welches wir an diesem Tage bereits zwecks Exkursion aufgesucht hatten. Dazu waren eigens Shuttles für uns College-StudentInnen bestellt wurden und wir staunten nicht schlecht als wir sahen, dass es sich dabei um aus TV bekannte, urige, amerikanische, gelbe Schulbusse handelte. Das Cosmic Bowling selbst war ebenso gratis wie die Shuttles und nach einer Runde Bowling und anschließender Partie Billard sowie aufgrund bereits fortgeschrittener Uhrzeit ging es per Schoolbus wieder zurück nach Down Town, wo wir dann so gegen halb 3 endlich unser Bett genießen konnten und uns am freien Samstag erfreuten.

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Back to Charleston

Freitag, 25. Januar 2008 18:40

Diese Woche waren wir etwas nachlässig mit Blog schreiben… Deshalb gibt’s jetzt die letzten Tage für euch nachgeliefert ;)

Am Dienstag haben wir ja keine Uni. Nachdem wir aber nun beinahe drei Wochen in Amerika sind und sich mittlerweile die Dreckwäsche-Berge stapelten bzw. die Kleidung im Schrank immer mehr zu Neige ging, war heute Waschtag angesagt (zumindest für Andy). Verwöhnt von zu Hause war das ganze natürlich Neuland, aber unsere Community-eigene Laundry war ja bereits erkundet und Waschmittel besort. Also startete man einmal, indem man „zu vernachlässigende Ware“ (in unserem Fall die Socken) in die Waschmaschine wirft, diese einschaltet und schaut, was passiert. Nach dem zweiten Mal Waschen (zuerst war wohl die Temperatur zu niedrig) sah das Resultat recht annehmbar aus. Diesbezüglich ermutigt folgte dann zuerst die dunkle und dann die helle Wäsche. Danach lernten wir noch, dass verschieden dicke Stoffe im Trockner auch zu verschiedenen Zeiten fertig werden :D – das nächste Mal werden wir also Jeans und T-Shirts getrennt voneinander trocknen ;)

Am Abend erledigten wir dann noch ein Assignment für den InDesign-Kurs – bis zum morgigen Mittwoch mussten wir noch zwei Seiten eines College-Jahrbuchs entwerfen.

Am Power-Mittwoch hatten wir dann wieder all unsere vier Kurse: angefangen mit „Data Mining“ über „Electronic Publishing & Design“ und „Software Architecture & Design“ bis hin zu „Public Relations“. Anschließend besuchten wir dann noch das wöchtenliche Study Skills Seminar. Dieses Mal ging es um „Rethink/Research“ – neben den uns bereits bekannten Zitierregeln wurde auch die Buchsuche in der Library erklärt. Ein großer Vorteil: falls man Probleme hat, ein Buch zu finden, stehen die Librarians einem mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem werden bei Bedarf Bücher aus Bibliotheken aller Bundesstaaten angeliefert.

Um 19 Uhr kamen wir erschöpft vom Tag „zu Hause“ an. Nach dem Abendessen wurde dann noch ein Assignment bearbeitet – just in time – es war nämlich um Mitternacht fällig ;)

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Charlotte – Day 3

Mittwoch, 23. Januar 2008 12:46

Der Montag war ja Feiertag in den USA (Martin Luther King Day). Dieses Mal ließen wir uns das Frühstück nicht entgehen und waren kurz vor 9 in der Lobby, wo es Cornflakes, Bagels, Milch, Tee und Kaffee gab.

Anschließend war Auschecken angesagt – die Taschen noch schnell im Auto verstaut machten wir uns danach noch ein letztes Mal auf in die Stadt, um ein leckeres McDonald’s Menü zu genießen. Danach ging’s ab ins Basketball Stadion. Um 13 Uhr startete das Spiel der Charlotte Bobcats gegen die San Antonio Spurs. Unsere Plätze waren zwar auf den Oberrängen jenseits vom Spielfeld, jedoch saßen wir längs davon und nicht hinter dem Korb, wie beim College-Spiel letzten Donnerstag, und hatten dadurch einen guten Überblick über das Spiel. Außerdem wurde mitgefilmt und man konnte es über den Screen am Anzeigewürfel hautnah miterleben. Alles in Allem ein sehr professionelles Spiel, das die Bobcats leider mit 95 zu 86 verloren.

Natürlich durften auch Shows während der TimeOuts und der Viertelpausen nicht fehlen – so wurden T-Shirts in die Menge geworfen, es tanzten die Cheerleader, es spielte eine Band namens „Sounds of Blackness“ und als Highlight flog dann ein Ballon in Katzenform quer durch das Stadion und verteilte einen 100-$-Supermarkt-Gutschein. Also eine wirklich atemberaubende Show in einem gewaltigen Stadion – das muss man unbedingt einmal gesehen haben!

Nach dem Spiel traten wir gegen 16 Uhr die Heimreise an. Wie bei der Hinfahrt blieben wir kurz vor der Heimat beim Tanger Outlet Center und Walmart „hängen“. Wir nutzten die Gelegenheit zum Shopping und um schwere Sachen, wie Getränke, zu besorgen. Diese konnten wir ja bequem in unserem Cruiser nach Hause transportieren.

Um 22 Uhr fuhr dann ein vollbepackter Chrysler in die Courtyards ein – mit Benny und Andy, erschöpft und müde von der Reise.

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Charlotte – Day 2

Mittwoch, 23. Januar 2008 11:46

Nach einer eher kürzeren Nacht – wie bereits erwähnt suchten wir das Vergnügen in Coyote Ugly & Co, wo wir unter anderem das Prinzip der Sunk Costs erforschten (wir bezahlten bei einer vielversprechenden Bar $5,- Eintritt, um fest zu stellen, dass darin nur ein Boxkampf im TV gezeigt wurde) – konnten wir uns erst gegen 10 aus den Federn bemühen, um in weiterer Folge festzustellen, dass in unserem Hotel nur bis 9 Frühstück serviert wurde. Mit leeren Magen und immer lauter werdenden Hungergefühl, stellten wir ein Programm für den heutigen Sonntag zusammen, welches einerseits aus Besichtigung des Carolina Panthers Stadiums und andererseits einem Museums- sowie Kinobesuch bestehen sollte. Abgerundet sollte dieses Programm durch einen nicht unwesentlichen Teilaspekt, nämlich dem des Essens, denn wie erwähnt konnten wir uns am hoteleigenen Frühstück nicht mehr erfreuen.

So zogen wir zu Fuß los, quer durch DownTown Charlotte, Richtung Bank of America Stadium – dem Spielort des NFL-Teams Carolina Panthers. Da die Footballsaison bereits die finale Phase, die Playoffs, schon erreicht hat, konnten wir leider keinem Spiel beiwohnen. Allerdings stellte sich die ledigliche Besichtigung selbst auch als wirklich lässig heraus. Das Stadion ist wirklich sehr imposant und hier kann man wirklich von amerikanischen Verhältnissen sprechen. Die Eingänge, welche nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet sind, werden von jeweils 2 imposanten wilden Pantherstatuen bewacht. Leider konnten wir nicht in das versperrte Stadion hinein, aber der Ausflug dort hin hat sich trotzdem gelohnt.

Anschließend war Essenssuche angesagt, da der immer noch lauter werdende innere Schrei nach Hunger sich nicht mehr unterdrücken lies. Dieser Fakt schlug außerdem auf das Gemüht und wurde durch die Tatsache erschwert, dass sonntags unverständlicher Weise ein Großteil der Lokalitäten zu hatte und wir so quer durch die Stadt marschieren mussten, um endlich einen fetten Burger zwischen die Finger zu bekommen. Vom Essen gestärkt pilgerten wir in Richtung Discovery Place – einem kinderfreundlichen Museum, das ebenso ein IMAX, genannt Omnimax, beheimatet. Das zuerst wirklich sehr kindische wirkende Museum, war schlussendlich doch ein voller Erfolg und wir konnten (endlich) wieder einmal das Kind im Manne herauslassen und uns voll unseren kindischen Trieben hin und weggeben. Vor allem Rechtler Andreas war von den dort zur Verfügung stehenden Bauklötzen sehr angetan und kreierte ein Bauwerk über mehrere Stunden (siehe Beweisfotos). Das Museum selbst umfasste Mensch, Technik sowie Tiere und wurde durch eine Ausstellung eines bekannten amerikanischen Titelblattdesigners, Norman Rockwell, mit dem klingenden Namen „Rockwell’s America“ bereichert. Das absolute Highlight im Museum war allerdings der Omnimax-Film „Sea Monsters“, denn dieses Kino war kein herkömmliches: Die Sitze sind dort leicht nach hinten geneigt. Der Grund hierfür ist eine nicht wie gewohnt gerade rechteckige, sondern eine innerkugelförmige Leinwand, welches einem das Gefühl gibt als ob man in einer Halbkugel sitzen würde. Diese Leinwand lies die animierten Ur-Giganten der Meere echter wirken und durch die Leinwand gaben sie einem das Gefühl als ob sie wirklich näherkommen und sogar vorbeischwammen.

Nach stundenlanger Museumstour düsten wir kurz ins Hotel, um einen Kinofilm sowie ein Kino per Internet zu identifizieren. Wir konnten uns recht rasch auf „National Treasure – The Secret Book“ einigen und mussten daraufhin gleich wieder los, dieses Mal allerdings wieder mit unserem sportlichen Cruiser, denn das Kino war etwas außerhalb der City. Der Film selbst war ein Sequel des Films „National Treasure“, der in Österreich den Sakrileg angehauchten Namen „Das Vermächtnis der Tempelritter“ trug und kann als Kombination von Indiana Jones, Tomb Raider und Schnitzeljagd gesehen werden mit Nicolas Cage und Diane Kruger in den Hauptrollen.

Nach diesem wiederum langen Tag und einem weiteren kleinem Imbiss, sehnten wir uns nur noch nach unseren beiden Doppelbetten, welche uns nach eine Partie UNO erfolgreich in den Schlaf wiegten. Im Traum konnten wir bereits auf das am Montag anstehende Basketballspiel hinfiebern :)

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Charlotte – Day 1

Dienstag, 22. Januar 2008 15:53

Der letzte Blogeintrag ist schon eine Weile her. Der Grund dafür ist, dass wir das Wochenende im benachbarten Bundesstaat North Carolina verbracht haben, genauer gesagt in Charlotte. Da der gestrige Montag in den Staaten ein Feiertag war, blieben uns somit drei Tage für den Trip.

Wir starteten am Samstag gegen 10 Uhr Früh mit den zwei Kollegen aus der MCI-Rechtsabteilung (Andreas und Christoph). Die ungefähr 340 km von Charleston nach Charlotte bewältigten wir mit einem Mietauto, einem Chrysler PT Cruiser. Im Vergleich zum Ford Taurus von vor zwei Wochen war der Chrystler ein mickriges Modell. Die Fahrt führte uns auf der Interstate 26 nach Columbia und von dort aus über die I 77 direkt nach Charlotte Downtown, wo wir gegen 15 Uhr unser Hotel, das Days Inn, bezogen. Während der Fahrt regnete es in Strömen und in Charlotte angekommen wechselte der Regen- zum Schneefall.

Bewaffnet mit Regenschirmen, Mützen und Winterjacken spazierten wir nach dem Check-In durch die Stadt. Charlotte ist der zweitwichtigste Banken- und Finanzplatz der USA unter anderem deshalb, weil dort die „Bank of America“ ihren Hauptsitz hat. Auch andere amerikanische Banken, wie zum Beispiel „Wachovia“ bauten dort ihre Skyscraper und somit ist die Downtown sehr beeindruckend und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Irgendwann haben wir dann auch ein Lokal gefunden, in dem wir ein kombiniertens Mittag-/Abendessen genossen. Das Restaurant hieß Uno Bar/Grill und war in etwa vergleichbar dem PapaJoe’s in Innsbruck.

Am Abend war dann Vorglühen angesagt. Eingedeckt mit Bier und Wein (etwas anderes war leider nicht mehr erhältlich) sowie Chips und Sweets ging’s dann ab auf unser Zimmer. Am späten Abend machten wir uns dann auf zur „Coyote Ugly“ Bar, welche nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt war. Unsere hohen Erwartungen (aus dem gleichnamigen Film) wurden leider nicht ganz erfüllt – trotz bereits angeheiterter Stimmung unsererseits ;)

Erstens kamen wir nämlich nur mit unserem Reisepass in das Lokal (in allen anderen Lokalen reicht normalerweise ein Führerschein oder Personalausweis). Also nochmals umdrehen und zurück zum Hotel. Zweitens war die Stimmung in der Bar ziemlich getrübt, unter anderem deshalb, weil nur wenige Leute da waren. Drittens lag das Durchschnittsalter der Besucher bei ca. 35 – also nicht viel dabei für uns junge „Hupfer“ :D Wir machten uns halt selber eine Gaudi und schossen ein paar doch recht gute Fotos (diese sollten bald online sein).

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1st in class assignment

Samstag, 19. Januar 2008 1:04

Nachdem wir gestern etwas nachlässig mit Blog schreiben waren, kommt dafür heute noch ein zweiter Eintrag und zwar dieses Mal über den mittlerweile gestrigen Freitag. Wie gewohnt hatten wir unsere beiden Lehrveranstaltungen am Vormittag zu je 50 Minuten. In der 2.Vorlesung – Electronic Publishing & Design – hatten wir nach kurzer Einführung eine halbe Stunde Zeit unser erstes „in class“-assignment durchzuführen, also eine Art kleines Projekt, welches noch in der Stunde abzugeben war. Dabei mussten wir am PC ein Buch-Cover designen, anschließend ausdrucken und abgeben. Beim Designen mussten wir die bisher gelernten Kenntnisse in die Tat umsetzen, allerdings wurden uns inhaltlich keine Grenzen gesetzt – so kreierten wir zum einen „Skiing in Austria“ und „Benny goes USA“ -> entsprechende Bilder folgen ;)

Nach dem durchaus schnell vergangenen Vormittag eilten wir nach Hause, um einen möglichen Trip nach Charlotte, North Carolina zu planen. Der zeitliche Druck kam daher, da wir bereits um 4 wiederum ein Treffen des International Clubs beizuwohnen hatten, indem die einzelnen Pläne für dieses Semester vorgestellt wurden. Diese sind u.a. Kinogehen, gemeinsames Essen, Bowling, Camping, ein Rafting-Trip, ein Trip nach Savannah uvm. -> Wir müssen allerdings schauen wann und wie wir diese Möglichkeiten ausnützen können. Doch zurück zum wohl wichtigsten Punkt des heutigen Tages: Dem Planen des Trips über des WE nach Charlotte. Dabei quälte uns vor allem eine Frage: „Verdammt, wie konnte man das alles ohne Internet erledigen?!?“ Einerseits ist es über das Web derart einfach entsprechende Infos zu ergattern und andererseits machen eBanking & Co es möglich, dass wir innerhalb kürzester Zeit bereits Auto gemietet bzw. reserviert, Zimmer gebucht sowie Karten für ein NBA-Spiel gekauft haben. Wendet man dabei ein bisschen Zeit dem Recherchieren bzw. Finden billiger Alternativen auf, so kann man hier wirklich preiswert und schlussendlich ziemlich rasch die gewünschten Ziele erreichen. Demnach ein Hoch auf das Internet. Den Trip selbst werden wir nicht allein bestreiten, denn unsere beiden MCI-Kollegen der Rechtabteilung werden uns begleiten und wir freuen uns schon auf ein gemütliches Wochenende zu viert. Vor allem auf das NBA-Spiel sind wir sehr gespannt und wir werden das lokale Team, die Charlotte Bobcats, beim Spiel gegen die San Antonio Spurs tatkräftig anfeuern und somit unseren Teil zu einem hoffentlich guten Spiel beitragen. Abgerundet wurde der Tag durch einen abendlichen Besuch in der Cafeteria, wo wir wieder einmal um nur $ 7,75 das reichliche Angebot ganz nach dem Motto All-You-Can-Eat in vollen Zügen genießen konnten und mit vollgeschlagenen Bäuchen den Heimweg antraten.

Hier noch aktualisiert: unsere beiden ersten in class assignments

andy's in class assignment benny's in class assignment
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SALE & Go Cougars

Freitag, 18. Januar 2008 20:01

Nachdem wir gestern wiederum keine Zeit gefunden haben einen Blog-Eintrag zu schreiben, kommt hier eine Zusammenfassung des gestrigen Donnerstages.

An diesem Tage haben wir eine kleine Tour nach North Charleston unternommen und hierbei wiederum die öffentlichen Verkehrsmittel, die hier in Charleston den klingenden Namen CARTA tragen, bemüht. Begonnen hat der Trip um ca. 11 Uhr und da die Fahrt in eine Richtung ca. 50Minuten andauert, konnten wir uns ein ausführliches Bild vom monsunartigen regnerischen Wetter machen. Da die Straßen kein vergleichbares Kanalwesen wie zuhause aufweisen, staute sich das Regenwasser am Wegesrand immer wieder zu ungewohnt großen und auch teilweise tiefen Pfützen, durch die unser Bus sowie die anderen Verkehrsteilnehmer schnurstracks durchgefahren sind und durchaus passable Wasserfontänen bis zu einem guten Meter Höhe auslösten – kein Kompromiss für Fußgänger, die allerdings ohnehin nicht zu sehen waren.

In North Charleston angekommen, lockerte es etwas auf und der Regen beschränkte sich zum Glück auf leichtes Nieseln. Das von der Ferne mikrig aussehnde Outlet-Center, das wie ein kleines Dorf aus ca. 30 Geschäften aufgebaut war. Die Geschäfte deckten dabei ein breites Spektrum ab so waren neben den populären Sportartikelhersteller auch Outlets von Tommy Hilfiger, Guess, GAP, Samsonite, Black & Decker, Banana Republic und viele andere zu finden. Das zu Beginn zögerliche Einkaufen wurde bei 50% oder genauer gesagt einem von uns beiden nahezu zu einem kleinen Kaufrausch, aber wir möchten hier keine konkreten Namen nennen. (Siehst Andy jetzt weiß keiner, dass du gemeint bist ;)

Nach erfolgreich geschlagener und vor allem preiswerter Einkaufsschlacht, die zumeist in den Läden der Sportartikelhersteller Adidas, Nike und Reebok durchgeführt wurde, konnten wir erfolgreich auf eine für Männer beachtliche Beute von Laufschuhen, Sneakers, Socken, Baseballmütze und Laufshirt zurückblicken. Anschließend besuchten wir wieder einmal die Touristenattraktion Nummer Eins der Vereinigten Staaten – Richtig, den Walmart, der vis-a-vis vom Outlet-Center zu finden ist.

Um 16 Uhr bauten wir dann die Zelte in North-Charleston ab, cruisten wiederum 50Minuten mit dem Öffi zurück nach Charleston DownTown, da wir bereits um kurz nach 6 unseren nächsten Termin und zwar den Treffpunkt zum Basketballspiel unseres Collegeteams hatten. Die hier ansässigen Cougars trafen nämlich auf Wofford und als International konnten wir das erste Spiel kostenlos genießen. Die Party war etwas durchwachsen und die Punkteausbeute nicht erwünschenswert, trotzdem konnte sich unser Team Mitte der zweiten Hälfte (hier wurdne 2 Hälften zu je 20 Minuten gespielt) mit bis zu 11 Punkten absetzen und so schlussendlich ziemilch klar gewinnen. Dem mäßigen Spielverlauf – kein einziger Slam-Dunk in 40 Minuten! – entgegen, war die Stimmung in der Halle durchaus gut. Dazu beigetragen hat einerseits das Maskottchen, das die ganze Zeit eine durchaus lustige und attraktionswürdige Show mit Tanzeinlagen geboten hat sowie andererseits das lokale Blasorchester, das in den Zwischenpause mit Hits wie Final Countdown, Smoke on the Water, Rocky, Eye of the Tiger usw. im wahrsten Sinne des Wortes aufgegeigt hat. Cheerleadertechnisch hätten wir uns mehr Akrobatik gewünscht, aber dadurch, dass diese am anderen Ende der Halle positioniert waren und wir prinzipiell das Spiel beobachteten (mehr oder weniger), konnten wir vielleicht nicht alle Einlagen sehen. Anschließend sind wir noch mit ein paar Deutschen, Kanadiern und anderen MCIlern in ein Irish Pub gepilgert und haben nach etwa 2-3 Getränken wieder den Heimmarsch angetreten. In der Gruppe ist es meist ziemlich lustig und man hat sich noch relativ viel zu erzählen. Zuhause angekommen, fielen wir wiedereinmal hundemüde ins Bett und konnten den durchaus erfolgreichen Tag (Einkauf!) noch einmal Revue passieren lassen.