
Time is running
Sonntag, 3. Februar 2008 10:24Am letzten Sonntag noch etwas Ehrfurcht vor der Woche gehabt, da diese wieder einmal alle Vorlesungen umfasste, verging sie äußerst rasch. Doch bevor das nächste Wochenende anstand, hatten wir da zuerst noch den Freitag, der wie gewohnt 2 am Vormittag abgehaltene Vorlesung umfasste. In Data Mining mussten wir unser erstes Assignment abgeben und staunten nicht schlecht als der Vortragende gleich das nächste ankündigte. Die somit eingefahrenen Minuspunkte konnte er sich aber gleich wieder ausbessern als er ankündigte, dass der am Montag geplante Test aufgrund des Superbowl-Sonntags verschoben wird. “Ich bin doch nicht herzlos….”, meinte er. Somit trennte uns nur noch eine banale letzte Vorlesungseinheit vom ersehnten Wochenende, in der wir ein bisschen im Programm Adobe Photoshop herumspielten und wiederum auf den sonntägigen Superbowl hingewiesen wurden, da wir einen entsprechenden Banner designen mussten. Außerdem haben wir unser erstes In-Class Assignment mit einem äußerst zufriedenstellenden “A” zurückbekommen. Geschafft von der Woche, waren wir zu faul, um nach hause zu gehen und zu kochen. Aus diesem Grund haben wir zum ersten Mal “Moe’s” aufgesucht, dass im Gegensatz zum Burger-Brater “Jack’s” Boritos in allen denkbaren Varianten anbietet. Die Zusammenstellung erfolgt nach dem Subway-Prinzip, also jene Zutaten, die man gerne möchte. Hat der Borito hinter dem Glas beim “Zusammenbauen” noch recht mikrig ausgesehen, stellte er sich dann am Tisch als wirklich sättigend heraus und Andy musste in den letzten Zentimetern doch noch kapitulieren. Allerdings ist das bei einem Borito in der Größe von ca. einer halben Pringles-Verpackung keine Schmach!
Den Nachmittag verbrachten wir dann mit dem Verdauen dieses Monstrums und mit freudiger Erwartung auf den Abend. Heute war das erste Mal “Shaken” angesagt und wir gingen in eine Art Discothek, genannt “Purple Tree”. Mögliche Missinterpretationen aus dem Namen heraus erstellten sich als unwahr, doch eine wohl namensgebende violettleuchtende Palme ziehrt die Tanzfläche
Zuvor bestellten wir uns allerdings noch eine riesige Pizza als Abendessen und genossen diese zu 5t bei uns in der Wohnung. Ins Tanzlokal selbst konnten wir erst nach erfolgreichem (und mittlerweile gewohntem) ID-Volljährigkeits-Check und waren positiv überrascht von der Location und dem Selbstbewusstsein mancher sehr gut-gebauter Amerikanerinnen auf der Tanzfläche. Nicht einmal die leider etwas eintönige Hip-Hop-Musik konnte unsere Stimmung mindern. Da in den Staaten die Clubs und Bars um spätestens 2 Uhr die Pforten schließen, sind wir rechtzeitig abgehauen, um nicht zu lang bei der Kleiderabgabe anstehen zu müssen und machten uns dann auf den etwa 20 minütigen Heimweg. Zuhause angekommen eroberten wir lediglich noch unser Bett und erfreuten uns am ersehnten samstägige Ausschlafen.
Dieser stellte sich wie gewohnt als Tag der falschen Hoffnungen heraus. Verschiebt man doch unter der Woche alles auf das Wochenende, in der Hoffnung es wohl dort zu erledigen, blieben wir uns dem wochenendlichen Motto “gesagt - leider nicht getan” treu und fuhren anstatt Uni-Assignments zu machen frisch und munter per Bus in den in North Charleston gelegenen Walmart, um dort einzukaufen. Neben ein paar überlebenswichitgen Konsumgüter, kamen wir auch einem klassischen latenten Nutzen nach und kauften uns einen neuen iPod nano. Nachdem ja mittlerweile unser Grundbedürfnisse (Wohnung, Nahrungsmittel, etc.) gestillt sind, erfreuten wir uns an diesem neuen putzigen mp3-Player wie kleine Kinder und vergasen Zeit und Raum. Irgendwann aus unserer Glückseligkeit aufgewacht, war es schon wieder abends und die Abendgestaltung stand an. Dadurch, dass es schon so spät war und wir bereits am Vortag länger am Weg waren, beschränkten wir uns auf einen kurzen Besuch im “La Hacienda”, um so gegen Mitternacht wiederum in unsere Betten zu fallen. Im Schlaf träumten wir wohl von den am Sonntag nun leider wirklich durchzuführenden Assignments, also schlimmster Albtraum *gg* Hoffentlich sind wir konsequenter, aber nachdem die Dringlichkeit immer Näher rückt (Montag Abgabe), wird der Stress wieder einmal unser Motivationsfaktor sein…
Hallo ihr zwei!
—- richtig so! Gönnt`s euch nur etwas! Von zu Hause kann euch ja im Moment niemand verwöhnen, also selbst ist der Mann!
GlG Angelika