h1

Universal Studios Orlando

Samstag, 10. Mai 2008 20:18

Nachdem, die Nacht in Hardeeville gut überstanden worden war, ging der Roadtrip erst richtig los. Erste Station war Orlando bzw. genauer gesagt die Universal Studios, die wir 2 Tage lang (Donnerstag und Freitag) besuchten. Dazu standen wir bereits früh auf, um die 4 stündige Fahrt so bald wie möglich hinter uns zu bringen und die Studios dementsprechend so früh wie möglich zu erreichen.

Vorausschicken muss man, dass die Universal Studios aus mehreren Teilen bestehen: 2 Theme Parks – Universal Studios und Adventure Island – sowie einem Ausgehviertel. Am 1.Tag widmeten wir uns den Universal Studios Theme Park, der etwas anders ist als Gardaland & Co. Bestehen herkömmliche Vergnügungspark aus einer Aneinanderreihung aus maschinellen Attraktionen, so bereichert dieser Theme Park diese Analgen um Shows mit realen Personen, Musikeinlagen die einem Musical nahe kommen, Mitmachshows und personalisierte Attraktionen wo Personen als Guide funktionieren. Die einzelnen Attraktionen sind zumeist an Universal-Filmen angelehnt. Um einen Abriss der Attraktionen wider zu geben, so wären hier unter anderem Rollercoaster wie „The mummy returns“, der „Simpson-Ride“ oder das „Men In Black“ Trainingscenter, 3 bis 4D Kinos wie Shrek oder Terminator 2. Das absolute Highlights sind allerdings die Shows, wo beispielweise wirkliche authentische Blue Brothers auf der Straße ein Konzert geben, Beetlejuice seine Horrorfreunde zu einem Konzert ladet oder Fear Factor mit den Parkbesuchern gespielt wird. Natürlich durfte auch der weiße Hai nicht fehlen. Das war eine Attraktion, wo man geleitet von einem Guide an der Insel aus dem Film herumfährt per Boot. Nach kurzer Fahrt kommt man dann in den Genuss von mehreren Hai-Attacken und der Guide probiert mittels Shot-Gun den Hai abzuwenden. Generell ist zu sagen, dass die Shows und Attraktionen sehr gerne durch Special Effects und Pyrotechnik wie Explosionen unterstützt werden. Der erste Tag war wirklich schon super und nach einem Abend im Ausgehviertel, freuten wir uns bereits auf den nächsten Tag im Adventure Island und fragten uns, ob das eigentlich noch zu toppen ist.

Doch das Adventure Island war sogar teilweise noch eine Spur besser, vor allem in Anbetracht der „Standard“-Attraktionen. So waren hier wirklich spannende Rollercoaster wie Hulk und Dragons zu finden. Vor allem Hulk war sehr rasant und wirklich spitze, aber auch Dragons war ein Wahnsinn, da dieser aus 2 Coastern bestand – einer blau, der andere rot. Diese beiden unabhängigen Coaster kreuzten sich immer wieder auf den Weg durch Loopings und Schrauben. Aber auch sonst waren lässige Attraktionen zu finden. Neben Dr. Dooms Fear Fall, wo man zuerst etwa 100m raufgespeckt wird, um dann mittels freien Fall wieder nach unten befördert wird, war in der Comic Zone des Parks auch noch ein Spiderman 3D-Kino zu finden. Dieses setzte sich von den anderen wirklich ab, denn es war kein normales Kino wo man in einer Reihe Platz nahm, sondern man fuhr mit einem Vehikel durch mehr oder weniger Kinoleinwände und so war es eine rasante Fahrt durch New York City begleitet von Spiderman und seinen Kontrahenten. Die Zeichentrickabteilung des Parks war vom Thema Wasser geprägt und so wurden wir zweimal mehr als nass. Zuerst fuhren wir mit einer Art Colorado Boat und warn durch nass, doch das feuchtfröhliche Highlight sollte erst durch die Popeye-Attraktion folgen, wo man zu zehnt in einem runden Boot saß und Stromschnell und Wasserfälle zu überstehen hatte, die einen wirklich durch und durch nass machten. Gott sei dank hatte es über 30° und so konnten wir uns Lufttrocknen bzw. half auch eine neuerliche Fahrt mit Hulk. Der Park bestand darüberhinaus noch aus einem Jurassic Park teil, wo man eine Tour durch den im Film bekannten Dino-Park unternehmen kann und ebenso wie im Film von Dino-Attacken nicht verschont bleibt. Abgerundet wurde das Angebot durch eine Art Sagen und Mysterie-Welt, wo eben die Dragons-Achterbahn zu finden war und einem Kinderangebot, wo the Cat in the Hat und sonstige Kindercharaktere sich ein Stell-Dich-ein geben.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Universal Studios auf alle Fälle ihr Geld wert waren und wirklich ein Erlebnis der Extra-Klasse waren, an die man sich gerne zurückerinnert. Somit war unsere erste Station Orlando beinahe schon wieder vorbei, doch am Abend schauten wir uns noch die Downtown an und gingen aus, um auch von der Stadt selbst was zu sehen. Allerdings nicht allzu lang, denn am nächsten Tag ging es bereits in der Früh in Richtung Tampa bzw. Clearwater an den Beach…

Ein Kommentar

  1. Suuuuper Fotos!
    Viel Spass weiterhin!
    GlG an alle Angelika



Kommentar schreiben