
Alligator Farm und Everglades National Park
Donnerstag, 15. Mai 2008 1:04Geschafft von der langen Fahrt der vorigen Nacht, blieben wir am Montag Morgen etwas länger liegen. Als wir zum Frühstück in die Lobby gingen, war diese mit uns vier bereits voll besetzt - wir wohnten diesmal also in einem kleinen, aber feinen Super-8-Motel direkt in Homestead, vor dem Haupteingang zum Everglades National Park.
Von unseren Studienkollegen empfohlen besuchten wir am späten Vormittag zuerst die “Alligator Farm”, die sich kurz vor dem National Park befindet. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Zoo mit Alligatoren und Krokodilen aus aller Herrenländer. Außerdem sahen wir eine Alligator Show, bei der die Moderatorin zahlreiche Künststücke mit den Tieren vorführte. Zum Schluss durften wir sogar kleine Baby Alligatoren in die Hand nehmen.
Es folgte das Highlight des heutigen Tages: eine Fahrt mit dem Airboat durch die Wasserlandschaft der Everglades. Der erste Teil der Fahrt war ziemlich gemütlich und wir sahen Alligatoren und Schildkröten durch das Wasser schwimmen - ab und zu versperrte ein Storch die Weiterfahrt durch das Schilf, doch der wich dem herandonnernden Boot schnell aus. Endlich weg vom Schilf legte der Fahrer den Schnellgang ein und wir sausten mit bis zu 60 km/h durch den National Park.
Beeindruckt von der Geschwindigkeit, aber auch der Landschaft und den Tieren, besuchten wir noch die Schlangen Show in der Alligator Farm, bei der abermals Kunststücke vorgeführt wurden. Danach brachen wir mit dem Auto in die Everglades auf - trotz Wolken hatte es über 30 Grad und wir waren froh um unsere Klimaanlage. Von Homestead aus entschieden wir uns für die untere der beiden Routen durch den Park - diese führte uns zum Flamingo Point, direkt ans Meer. Auf der Route waren zahlreiche Trails, die man zu Fuß begehen konnte - so stiegen wir oft aus, um uns beispielsweise Mangroven anzusehen, also Bäume, die das Salz aus dem Wasser filtern, und so auch am Meer überleben können. Auch landschaftlich beeindruckt der Park sehr - es gibt viele Seen und das Panorama am auf das Meer hinaus ist einfach gewaltig.
Nach einer Kaffeepause am Flamingo Point, der zur Zeit leider nicht zur Gänze begehbar war, ging es wieder zurück nach Homestead - natürlich mit einigen Unterbrechungen bei den Trails.
Da zur Zeit die Hitze allmählich unerträglich wird, sieht man in den Everglades leider nur mehr sehr wenige Tiere. Deswegen waren wir froh, dass wir zuvor bei der Alligator Farm waren und dort bereits viele Tiere anschauen konnten.
Am Abend hieß es noch Proviant kaufen für die morgige Reise, die uns auf Key West führen sollte - wir hatten zwar noch keinen Plan, wo wir die nächsten zwei Nächte schlafen werden, aber dazu mehr im nächsten Beitrag.
Nach einem Abendessen im “Applebee’s” gingen wir erschöpft und bereichert von den neuen Erlebnissen zu Bett…
Hi Benny!
I`m so proud of you my boy!
Mom