Vorab eine kleine Entschuldigung, dass es derzeit nicht gerade rege auf unserem Blog zugeht. Der Grund hierfür ist allerdings, dass die Wochen einfach wie im Flug vergehen und wir meistens einfach nicht daran denken…
Doch zurück zur letzen Woche. Montags und Mittwochs war wie gewohnt unseren uniintensiven Tage, die wir allerdings sehr rasch hinter uns gebracht haben. Zwischendrin hielten wir mit den Assignments Schritt, die nach wie vor leider sehr zahlreich anfallen, aber wir uns langsam einfach daran gewöhnt haben.
Donnerstag und Freitag nutzten wir dann das gute Wetter und genossen in vollen Zügen die Sonne. Donnerstag im nahegelegenen Marion Square, das Sonnenparadies der Studenten. Außerdem konnte ich am Donnerstag, dass nahegelegene Gym, welches ein vollwertiges Fitnessstudio darstellt und für Studenten frei zugänglich ist, für mich entdecken und habe gleich einen Tag später das Resultat in Form eines netten Muskelkaters präsentiert bekommen. Freitags stand dann Sullivan’s Island auf dem Programm. Kurz nach dem Mittagessen sollte es losgehen. Andy war schon etwas früher abgedüst über die Ravanel Bridge nach Mt.Pleasent, wo südlich gelegen der Strand von Sullivan’s Island zu finden ist. Ich musste noch auf eine Antwort meines Software Architecture-Teams abwarten bevor es auch für mich losging. Vollgepackt mit sonnigen Utensilien ging es dann auf in die Affenhitze – es hatte 28° – die zuvor erwähnte Brücke hinauf. Mitten auf der Brücke dann fragte ich mich warum denn heute das Treten so anstrengend ist. Da ich die Kopfhörer meines Ipods im Ohr hatte, konnte ich nicht hören, dass mein Hinterrad geplatzt war und ich nur mehr auf der Felge fuhr. Tja, so hieß es in der prallen Hitze: Zurück nach Hause und Hinterrad flicken, welches leider in Summe eine ganze Stunde in Anspruch nahm. Darum rentierte es sich für mich nicht mehr wirklich den Weg zum Strand zu bestreiten und ich bemühte mich wieder ins Studentenparadies, also Marion Square.
Nach einem neuerlichen Besuch im Gym, haben wir abends Essen ausgemacht und es ging zu fünft – 2x Tourismus, 2xIT und einmal Recht in Sachen MCI-Studiengang – runter in die Market Street in ein Lokal namens TBonez, angelehnt an die fleischige Angelegenheit eines saftigen T-Bone-Stakes. Dort genossen wir ein herrliches Abendessen. Anschließend vervollständigte Andreas die 6er MCI-Runde und es ging ab in ein nahegelegenes Lokal namens Tsunami, wo asiatische Gerichte serviert werden, aber auch eine nette Bar inkludiert ist. Der Name ist wohl seit dem großen Tsunami Ende 2004 in Südostasien etwas unglücklich gewählt, aber naja wahrscheinlich hat es dieses Lokal bereits zuvor gegeben und ich glaube ohnehin, dass die Amerikaner dass sowieso nicht mitgekriegt haben… Naja der Abend fand somit einen schönen Ausklang und kurz nach Mitternacht suchten wir dann unsere Betten auf.


