Mit ‘Assignment’ getaggte Artikel

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Schon wieder eine Woche um

Dienstag, 15. April 2008 0:13

Vorab eine kleine Entschuldigung, dass es derzeit nicht gerade rege auf unserem Blog zugeht. Der Grund hierfür ist allerdings, dass die Wochen einfach wie im Flug vergehen und wir meistens einfach nicht daran denken…

Doch zurück zur letzen Woche. Montags und Mittwochs war wie gewohnt unseren uniintensiven Tage, die wir allerdings sehr rasch hinter uns gebracht haben. Zwischendrin hielten wir mit den Assignments Schritt, die nach wie vor leider sehr zahlreich anfallen, aber wir uns langsam einfach daran gewöhnt haben.

Donnerstag und Freitag nutzten wir dann das gute Wetter und genossen in vollen Zügen die Sonne. Donnerstag im nahegelegenen Marion Square, das Sonnenparadies der Studenten. Außerdem konnte ich am Donnerstag, dass nahegelegene Gym, welches ein vollwertiges Fitnessstudio darstellt und für Studenten frei zugänglich ist, für mich entdecken und habe gleich einen Tag später das Resultat in Form eines netten Muskelkaters präsentiert bekommen. Freitags stand dann Sullivan’s Island auf dem Programm. Kurz nach dem Mittagessen sollte es losgehen. Andy war schon etwas früher abgedüst über die Ravanel Bridge nach Mt.Pleasent, wo südlich gelegen der Strand von Sullivan’s Island zu finden ist. Ich musste noch auf eine Antwort meines Software Architecture-Teams abwarten bevor es auch für mich losging. Vollgepackt mit sonnigen Utensilien ging es dann auf in die Affenhitze – es hatte 28° – die zuvor erwähnte Brücke hinauf. Mitten auf der Brücke dann fragte ich mich warum denn heute das Treten so anstrengend ist. Da ich die Kopfhörer meines Ipods im Ohr hatte, konnte ich nicht hören, dass mein Hinterrad geplatzt war und ich nur mehr auf der Felge fuhr. Tja, so hieß es in der prallen Hitze: Zurück nach Hause und Hinterrad flicken, welches leider in Summe eine ganze Stunde in Anspruch nahm. Darum rentierte es sich für mich nicht mehr wirklich den Weg zum Strand zu bestreiten und ich bemühte mich wieder ins Studentenparadies, also Marion Square.

Nach einem neuerlichen Besuch im Gym, haben wir abends Essen ausgemacht und es ging zu fünft – 2x Tourismus, 2xIT und einmal Recht in Sachen MCI-Studiengang – runter in die Market Street in ein Lokal namens TBonez, angelehnt an die fleischige Angelegenheit eines saftigen T-Bone-Stakes. Dort genossen wir ein herrliches Abendessen. Anschließend vervollständigte Andreas die 6er MCI-Runde und es ging ab in ein nahegelegenes Lokal namens Tsunami, wo asiatische Gerichte serviert werden, aber auch eine nette Bar inkludiert ist. Der Name ist wohl seit dem großen Tsunami Ende 2004 in Südostasien etwas unglücklich gewählt, aber naja wahrscheinlich hat es dieses Lokal bereits zuvor gegeben und ich glaube ohnehin, dass die Amerikaner dass sowieso nicht mitgekriegt haben… Naja der Abend fand somit einen schönen Ausklang und kurz nach Mitternacht suchten wir dann unsere Betten auf.

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Schnitzel vs. International Dinner

Sonntag, 30. März 2008 11:20

Nach dem lässigen 3 Doors Down Konzert am Vortag und dem glücklichen Ende mit dem Bus: Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass keiner mehr fährt, aber dann durch Zufall haben wir den letzten erwischt und er hat für uns extra angehalten, obwohl dort keine Haltestelle gewesen wäre. Darauf folgte unsere erste Busfahrt durch das dunkle North bzw. nur Charleston

Zuhause angekommen hieß es wieder einmal in den sauren Apfel beißen und noch ein Assignment für Freitag zu erledigen. Dieser gestaltete sich an sich wie jede Woche sehr gemütlich, da wir ja “nur” 2 Vorlesungen und zwar jene am Vormittag haben, die generell etwas feiner sind. So hieß es gegen kurz vor 1 Wochenende und das bei einem Traumwetter von 26°C und wolkenlosem Himmel. Nach einem kurzen Besuch bei Subway, um den Mittagshunger nachzukommen, ging es auch schon nach Hause, wo wir kurzerhand die Klamotten wechselten und uns in den nahgelegenen Marion Square legten, um die herunterscheinende Sonne zu genießen. Dort waren wir bei weiten nicht allein, ist doch Marion Square ein sehr begehrtes Pflaster für Sonnenliegen und sportliche Aktivitäten bei den CofC-Studierenden. Leider hielt das Wetter nicht ganz was es versprach und gegen 4 zogen dunkle Wolken auf über dem Land wo die Schoschonen schön wohnen – nein Scherz, es ziehte nur etwas zu und demnach ließ die Sonnenintensität nach. Darum ging es wieder zurück nach Hause. Andy hatte ohnehin in Bälde ein Teammeeting für die Uni. Doch was tun für Benny?!? Kurzerhand entschied er sich sein Fahrrad zu nehmen und eine groß angelegte Tour durch Charleston zu machen und vor allem die gesamte Meerespromenade auszufahren. Danach war der Tag allerdings noch lange nicht zu Ende, lud doch Christoph zum Schnitzelessen ein. So ging es mit aufgespartem Hunger zu 4t (2x Mädels und wir) ab zu Christoph’s Dorm und wir waren sichtlich überrascht über das perfekte Dinner. Angefangen vom Schnitzel über Kartoffelsalat bis hin zu den Getränken und Essutensilien – für alles war gesorgt und wartete bei unserer Ankunft schon auf uns. An dieser Stelle sei noch einmal Christoph für das gute Essen gedankt und vor allem auch für den schönen Abend, der noch etwas länger ging… zuerst in der 4er und später 5er-Runde als Andy noch mit Nachtisch, eine Eigenkreation an Apfelstrudel ebenfalls sehr gut, dazustoß, ging es noch einige Zeit weiter und es war wirklich ein lustiger Abend. Als die Mädls dann aufbrachen, hieß es für uns 4 Jungs noch lange nicht Feierabend und wir wohnten der nächsten Houseparty bei Sergio (eigentlich Sergius, aber der mit den helldunklen Haaren halt… *g*) bei. Dort ging es noch einmal ab und irgendwann viel später in der Nacht fand dann jeder einmal sein Bett.

Das machte sich am nächsten Morgen bemerkbar, wo Andy und ich zwar beide um etwa 10 Uhr aufgestanden sind, da wir zum Telefonieren mit zuhause ausgemacht haben, doch kurzerhand nach dem Telefonat wiederum unsere Betten aufsuchen und bis in den frühen Nachmittag hinein weiterschlummerten. Doch was tun mit so einem angebrochenen Nachmittag, der trotz warmen Wetter leider bewölkt war?!? – Kurzerhand schnappten wir uns unsere Fahrräder und fuhren zum lokalen Market, den wir bis dato noch nie näher unter die Lupe genommen haben. Dieser ist allerdings primär für Touristen ausgerichtet und da leider an diesem Samstagnachmittag eine Cruise der Norwegian Line angelegt hat, war dieser gerammeltvoll. Aber nun können wir auch in Bezug auf den Charleston-Market mitreden :) Auf dem Heimweg besorgten wir noch ein paar Utensilien für das am Abend stattfindende International Dinner, wo dieses Mal nicht Essen gegangen wurde sondern jeder eine lokale Speise seiner Heimat zubereiten sollte. Wir beide kreierten ein Kartoffelgulasch im großen Stil (soll heißen der Topf war voll *g*) und machten uns nach kurzen Abstecher zu den Mädls auf zum nahgelegenen Haus von Austauschstudent Johan aus Frankreich, der für dieses Dinner als Gastgeber fungierte. Nach reichlich Essen und netten Unterhaltungen ging auch der 3.Tag in Serie – Konzert, Schnitzel und international Dinner – wunderprächtig zu Ende. Ein Hattrick der besonderen Art, der bis dato noch nie in Charleston dagewesen ist. Doch der Verzicht auf sämtliche Uni-Tätigkeiten beschert uns so einen leider etwas arbeitsreicheren, aber durchaus machbaren Sonntag, den wir nach so einem Wochenende gerne in Kauf nehmen :)

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Midterm Exam & Pfiati Steffi

Donnerstag, 28. Februar 2008 10:58

Wie immer ist das freie Wochenende in Altanta wieder einmal viel zu schnell vergangen und schwuppdiwupp haben wir uns montags wieder wie gewohnt in der Uni vorgefunden, um unsere 4 Kurse zu “genießen”. Natürlich wieder einmal mit Assignment-Abgabe in InDesign sowie auch gleich einen Test im selbigen Fach. Diesen gut hinter uns gebracht, stand diese Woche “nur” mehr das Fertigmachen eines Projektes an (natürlich wieder InDesign), ein Assignment für PR sowie ein Midterm-Exam in Software Architecture. Für alle 3 war Mittwoch Deadline bzw. Exam-Tag. Aus diesem Grund war auch die montägliche Abendgestaltung vom Projektfertigmachen geprägt. Dieses gut geschafft, hieß es am Dienstag 8 Kapiteln im Buch für Software Architecture zu lesen und so gut wie möglich intus zu bekommen. Zwischendrin oder wie in meinem Fall spät in der Nacht wurde dann noch das PR-Assignment erledigt. Mittwoch war dann der Tag der Tage. Nicht nur die ganzen Abgaben und Test waren an diesem Tag, sondern auch der Abschied unserer Steffi, die über 2 Wochen unser Gast war. Die Zeit verging viel zu schnell, v.a. die zweite Woche mit finalem Wochenende in Atlanta, und wir hätten doch viel lieber noch mehr Zeit aufgebracht. Dies war leider aber neben dem regen Unibetrieb vor Spring Break zum Schluss nur mehr sehr schwer machbar. Nichtsdestotrotz ging Steffi’s Flug Mittwoch am frühen Nachmittag und zu zweit ging es per Bus rauf nach North Charleston zum Flughafen. Über den Umweg nach Atlanta ging es für Steffi dann zurück in die europäische Heimat, wo sie irgendwann in der Früh in München angekommen ist. Wir werden dich vermissen, denn du hast unser Leben hier in Charleston sehr bereichert durch deine Anwesenheit.

Zeitgleich zu Steffi’s Abflug schwitzten wir bereits über dem Midterm-Exam, das leider nicht ganz so einfach war, wie vorgestellt. Dieses so halbwegs gut hinter uns gebracht (auf das Ergebnis sind wir bereits jetzt gespannt), stand lediglich noch ein PR-Termin auf dem Programm, um beinahe in den Spring Break einzutauchen. (Freitags haben wir dann noch eine Lehrveranstaltung.) Am Abend planten wir dann unseren Auftakt in den Spring Break, sprich nächstes Wochenende, welches wir nun in Miami verbringen werden. Ab geht es bereits morgen in der Nacht auf Samstag, um am späten Nachmittag Miami per Auto zu erreichen. Dort werden wir dann das ganze Wochenende verbringen und dann am Dienstag in der Früh unsere Cruise auf die Bahamas in Fort Lauderdale besteigen. Die Vorfreude ist bereits jetzt riesengroß und wir erwarten uns einen unvergesslichen Trip…

Heute Abend steht  dann das letzte College-Basketballspiel an, das wir uns ansehen werden. In diesem Sinne GO COUGARS und die nächsten Einträge werden wohl erst wieder nach dem freien Spring Break erfolgen… :)

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Assignmentwochenende vs. Besuch von Zuhause

Montag, 11. Februar 2008 23:30

Nachdem das Wochenende sehr stark von Assignments geprägt war, ist unser Blog dabei etwas zu kurz gekommen, aber das holen wir jetzt nach. Die Freitagsklassen gut hinter uns gebracht, haben wir bereits am Nachmittag begonnen die diesmal wirklich umfassende Assignmentflut zu bestreiten. Gottseidank haben wir wenigstens das Data Mining-Assignment bereits auf Freitag fertiggestellt und somit eines weniger gehabt. Nichtsdestotrotz mussten wir uns allerdings trotzdem diesem Fach über das Wochenende widmen, da am Montag der erste Test anstand. Doch zurück zu den Assignments: In Electronic Publishing in Design, welches am Freitag ausfiel (Hurra…) mussten wir ein Planning-Assignment, also schriftlich erruieren wie wir ein wichtiges Dokument einer Organisation gestalten würden, durchführen. Darüber hinaus mussten wir aufgrund des freitäglichen Ausfallens einen Teil des Semesterprojektes am Montag abliefern. Dieses erste Semesterprojekt ist bis Springbreak zu erledigen und umfasst 6 Werbungen, die zum Teil nach- bzw. umdesignt werden müssen und eine dieser Werbungen mussten wir am Montag abgeben. Das nächste Fach war Software Architecture & Design, wo ein Gruppenassignment bis Montag fällig war wie auch das Thema unserer Präsentation, die wir in unserem Fall erst nach Spring Break absolvieren müssen. Schlussendlich war da noch PR, wo wir aufgrund einiger Angaben ein Pressrelease verfassen mussten, ebenso für Montag. Summesummarum waren dies also 4 Assignments, 1 Präsentation-Proposal und das Lernen auf einen Test, das über das Wochenende zu erledigen war.

Am Sonntag bekamen wir allerdings Besuch aus der Heimat. Unsere Mitstudentin Steffi konnte es sich nicht nehmen lassen hier in Charleston einen Lokalaugenschein vorzunehmen und wird uns nun gute 2 Wochen den Aufenthalt versüßen. Dadurch, dass sie am Sonntag ankam, konnte auch das erste Mal der International Airport von Charleston unter die Lupe genommen werden. Dadurch, dass bei der Ankunft die Müdigkeit dominierte und lediglich der Weg zur Gepäckausgabe und zum nächsten Taxi relevant war, konnte am Sonntag dieses nachgeholt werden. Sogar etwas ausführlicher als geplant, hatte doch Steffi’s Anschlussflug von Atlanta nach Charleston eine gute halbe Stunde Verspätung. Tja, nun ist sie da und wir freuen uns auf die dadurch etwas (wieder-)gewonnene Nähe zu Daheim. Die u.a. durch zwei weitere Tirol-Poster, welche schon unsere Wand schmücken, gesteigert wird.

So, schlussendlich war dann doch noch Montag und der erste Test am College of Charleston stand an. Wie bereits im Vorhinein besprochen bestand dieser aus 2 Teilen: Ein Teil, welcher die Theorie abdeckt und in der Lehrveranstaltung als klassicher Test durchzuführen war. Sowie ein weiterer Take-Home-Teil in Form eines praktischen Beispiels, welches bis Mittwoch zu erledigen ist. Der Test an sich war für uns eher eine Englischschularbeit. Dadurch, dass ein Teil Multiple-Choice fragen waren und die ja immer etwas gefinkelt gestellt sind, waren hier unsere ganzen Englischkenntnisse gefordert, um Missverständnisse zu vermeiden. Unterm Strich kann man sagen, dass es relativ gut gegangen ist und wir durch den noch ausstehenden praktischen Teil sehr zuversichtlich sind. In den weiteren LVs waren eigentlich keine weiteren Highlights mehr zu finden, außer dass wir in PR das letzte Assignment zurückbekommen haben und darüber hinaus sogar ein A :)

Nach diesem langen Tag ging auch dieser langsam dem Ende zu, allerdings sollte das Highlight noch anstehen. Zuerst bekochte uns unsere Gast mit einer selbstkreierten Nudelvariante und im Anschluss daran kamen noch die Tourismus-Mädels vorbei, um eine kleine Welcome-Party für Steffi zu schmeißen. Vom Jetlag allerdings noch etwas übermüdet, ist diese schon vorbei und wir freuen uns schon langsam auf unsere Betten und v.a. auf das morgige Ausschlafen nach einem sehr Uni-reichen Wochenende….

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Just another manic monday & fat tuesday

Dienstag, 5. Februar 2008 21:55

Der Montag nach dem lässigen Superbowl am Abend davor begann schon relativ früh, mussten wir doch nach dem Superbowl noch ein Assignment fertigstellen, um mit diesem dann in der Früh in das sogenannte Writing Lab zu gehen. Dort kann man sein Geschriebenes mit einem Tutor besprechen, zwar nicht den Inhalt, aber eben die Struktur und ob Grammatik bzw. Rechtschreibfehler darin zu finden sind. Zu unserem Erstaunen waren unsere Arbeiten bis auf ein paar Flüchtigkeitsfehler bzw. fehlende Beistriche durchaus Englisch. :)

Danach begann das volle Programm in Form von unseren 4 Kursen. War heute nur 1 Assignment fällig, und zwar jenes von PR, so bekamen wir in den anderen 3 Vorlesungen schon wieder welche aufgebrummt, die bis Mittwoch bzw. Freitag zu erledigen sind. Äußerst lästig und zeitraubend, vor allem hier im “Urlaub”. In der Mittagspause gönnten wir uns wieder einmal die Cafeteria, sprich All You Can Eat und schlugen uns die Bäuche voll. Nachdem ich nicht so gut beinander war, lag mein Hauptaugenmerk dabei auf Gemüse und Obst, also viel Vitaminen. Im Laufe des Tages machte sich immer mehr die kurze Nacht, sprich die zu wenig Stunden Schlaf, bemerkbar und in der letzten PR-Vorlesung, in welcher der PR-Zuständige des Colleges einen Gastvortrag hielt, war das ein oder andere Wegpennen dabei.

Die Vorlesungen geschafft, das Assignment rechtzeitig hinbekommen und auf dem Heimweg, erfreuten wir uns schon auf eine Relax-Phase. Leider konnten wir diese nur sehr kurz in die Tat umsetzen, da ein Anruf von Nevin bezüglich des Basketballspiels unserer Mannschaft uns einen Strich durch die Rechnung machte. So gingen wir zu unserem zweiten Collegebasketballspiel, um unsere Cougars anzufeuern. Das Spiel selbst stellte sich v.a. in der ersten Halbzeit als nicht ansehenswert heraus, so ging Nevin bereits in der Halbzeitpause enttäuscht nacht Hause. Doch da wir schon einmal hier waren, schauten wir uns auch die zweite Halbzeit an und das Spiel wurde etwas besser, denn die Korbausbeute erhöhte sich Gott sei Dank um einiges. Das persönliche Highlight war allerdings das Ergattern eines Cougar T-Shirt. Kurz zur Erklärung: In den Unterbrechungen (TimeOuts etc.) werfen die Cheerleader immer wieder T-Shirts in das Publikum und ich war in der glücklichen Lage mit einem kleinen Sprung ein derartiges zu fangen. Also war gar nicht alles am Spiel schlecht. Außerdem waren wir diesmal im Studentensektor, wo wesentlich mehr Stimmung aufkam als das letzte Mal, wo wir hinterm Korb saßen. Wir konnten sogar das Maskottchen beim “Stage Diving” unterstützen.

Zuhause angekommen haben wir dann noch ein bisschen Arbeit für das College vorgenommen und sind dann müde ins Bett gefallen. Die Gedanken waren dabei wohl schon am heutigen freien Dienstag und dementsprechend beim Ausschlafen. Dieses in vollen Zügen genossen, standen wir erst um 10 auf und ließen den Tag gemütlich angehen. Zu Mittag eilten wir zu unserem wöchentlichen ACM Computer Club Meeting, um einen Gastvortrag eines CofC-Computer Science – Absolventen anzuhören und natürlich die kostenlose Pizza, unser “dienstägliches” Mittagessen, zu genießen.

Dadurch, dass der heutige Tag wohl bis dato der wärmste war und das Thermometer den bisherigen Spitzenwert von 26° aufwies, packten wir danach zusammen und gingen runter zum Meer. Dort “flackten” wir uns gemütlich in eine Wiese und dösten vor uns hin. (Fotos siehe unsere Fotopage) -> Ein Faschingsdienstag der anderen Art. Nachhause fuhren wir mit einem nostalgisch designten CARTA-Bus, natürlich für Studenten gratis. Eigentlich wollten wir heute “Mardi Gras”, also Fasching feiern gehen, da extra für Exchange Student ein Event organisiert worden wäre, allerdings waren wir einerseits etwas geschafft von der Sonne und andererseits bin ich noch immer etwas kränklich.

Stattdessen haben uns die Mädels zu einem selbst gebackenen Brot eingeladen und wir konnten wieder einmal in den Genuss eines uns so vertrauten und mittlerweile vermissten Schwarzbrot kommen. Nun folgt nur noch eine hoffentlich kurze Assignment-Session, um endlich einmal früher das Bett aufzusuchen und endlich wieder langsam gesund zu werden.

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SUPER BOWL!!!

Montag, 4. Februar 2008 11:48

Kennt ihr das auch? Da steht man am Sonntag extra früh auf, um endlich mit der Hausübung für Montag beginnen zu können. Man beginnt mit einem sehr, sehr ausgiebigen Frühstück – dann kurz schauen, ob man eine neue E-Mail bekommen hat. Anschließend checken, ob jemand im Skype online ist – etwas herumchatten. Ach ja – abspülen müssen wir auch noch, Geschirrspüler ausräumen, …

Jaja, wenn man nicht motiviert ist, fällt einem sehr viel ein, was man noch erledigen könnte ;) Andy schaffte es dann doch, noch am Vormittag mit dem PR-Assignment zu beginnen. Zu Mittag gab’s Fischstäbchen, Chicken Nuggets und Pommes – schnelle Küche aus dem Backofen :) Nachmittags folgten einige Telefonate mit zu Hause – irgendwann startete dann auch Benny mit seinem Assignment.

Um 17 Uhr war es dann soweit. Wir trafen uns mit den Mädels zum Super Bowl Abend. Hierzu gingen wir in die nahe gelegene Sportsbar “Charleston Beer Works”. Wenn man in Charleston ein Sportereignis anschauen will, dann dort – hier gibt’s wirklich alles, was ein Fan braucht, um glücklich zu sein: auf jeder freien Wand befindet sich ein Flat-Screen – da wo wir saßen, war sogar eine Beamer-Leinwand. Außerdem findet man im CBW gemütliche Couchs und natürlich einen üppigen Speiseplan, den wir gestern erstmals erkundeten. Wir zogen uns beide einen 1/2 Pounder mit extra Cheese und Bacon rein – ein “Mords Trum”, wie wir in Tirol sagen würden :D

Um 18.15 startete dann das Football Spiel: New York Giants gegen New England Patriots. Leider waren die ersten beiden Viertel nicht gerade aufregend – dafür gab es halt mehr Bier für uns – 5 Budweiser um 9 Dollar – ein Ami wird davon besoffen – wir spürten dank unserer 1/2-Pound-Unterlage fast gar nichts.

Irgendwann stieß dann auch Christoph zu uns – er hatte genug vom Lernen und konnte sich der Stimmung im Lokal nicht entziehen. Grundsätzlich waren nämlich ca. 80% Patriots Fans anwesend – viele mit Dressen von Tom Brady und Co. Demensprechend stieg auch der Lautstärkepegel, wenn IHRE Mannschaft gute Spielzüge absolvierte.

Im letzten Viertel wurde es wirklich spannend. Zuerst konnten sich die Patriots noch einen Touchdown sichern und gingen somit in Führung. In den letzten 3 Spielminuten holten die Giants aber noch sensationell auf und holten sich den Sieg.

Gegen 22 Uhr ging’s wieder nach Hause – doch zuvor bezahlten wir noch bei den Kanadiern unsere “Anzahlung” für den Springbreak-Trip – ja, wir werden in der ersten Märzwoche in Panama City Beach zu finden sein: weiße Strände, warmes Wetter, Meer *schwärm* – und natürlich Party und Bier – dies sollte genug Motivation für die nächsten Uni-Wochen sein ;)

PS: einige Fotos vom Wochenende sind online – einfach auf die Fotopage schauen ;)

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Back to Charleston

Freitag, 25. Januar 2008 18:40

Diese Woche waren wir etwas nachlässig mit Blog schreiben… Deshalb gibt’s jetzt die letzten Tage für euch nachgeliefert ;)

Am Dienstag haben wir ja keine Uni. Nachdem wir aber nun beinahe drei Wochen in Amerika sind und sich mittlerweile die Dreckwäsche-Berge stapelten bzw. die Kleidung im Schrank immer mehr zu Neige ging, war heute Waschtag angesagt (zumindest für Andy). Verwöhnt von zu Hause war das ganze natürlich Neuland, aber unsere Community-eigene Laundry war ja bereits erkundet und Waschmittel besort. Also startete man einmal, indem man “zu vernachlässigende Ware” (in unserem Fall die Socken) in die Waschmaschine wirft, diese einschaltet und schaut, was passiert. Nach dem zweiten Mal Waschen (zuerst war wohl die Temperatur zu niedrig) sah das Resultat recht annehmbar aus. Diesbezüglich ermutigt folgte dann zuerst die dunkle und dann die helle Wäsche. Danach lernten wir noch, dass verschieden dicke Stoffe im Trockner auch zu verschiedenen Zeiten fertig werden :D – das nächste Mal werden wir also Jeans und T-Shirts getrennt voneinander trocknen ;)

Am Abend erledigten wir dann noch ein Assignment für den InDesign-Kurs – bis zum morgigen Mittwoch mussten wir noch zwei Seiten eines College-Jahrbuchs entwerfen.

Am Power-Mittwoch hatten wir dann wieder all unsere vier Kurse: angefangen mit “Data Mining” über “Electronic Publishing & Design” und “Software Architecture & Design” bis hin zu “Public Relations”. Anschließend besuchten wir dann noch das wöchtenliche Study Skills Seminar. Dieses Mal ging es um “Rethink/Research” – neben den uns bereits bekannten Zitierregeln wurde auch die Buchsuche in der Library erklärt. Ein großer Vorteil: falls man Probleme hat, ein Buch zu finden, stehen die Librarians einem mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem werden bei Bedarf Bücher aus Bibliotheken aller Bundesstaaten angeliefert.

Um 19 Uhr kamen wir erschöpft vom Tag “zu Hause” an. Nach dem Abendessen wurde dann noch ein Assignment bearbeitet – just in time – es war nämlich um Mitternacht fällig ;)

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