Mit ‘Bahamas’ getaggte Artikel

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Spring Break – Bahamas

Dienstag, 11. März 2008 10:58

Dienstag letzte Woche war also der große Tag an dem es auf die Bahamas ging. Um allerdings rechtzeitig in Fort Lauderdale am Hafen anzukommen, hieß es zuerst einmal um 4 Uhr morgens in Miami aufstehen, um dann per Taxi rechtzeitig um 05:30 Uhr wie befohlen am Everglade Port hab acht zu stehen. Nachdem der bürokratische Teil der Ausreise erledigt war, ging es auch schon auf die Cruise und der erste Eindruck war nicht schlecht. Beim Boarden war es zwar noch dunkel, aber dafür konnten wir, als wir dann in See stachen den Sonnenaufgang live und in Farbe vom Boot aus miterleben. Die Bootsfahrt selbst war etwas urig, d.h. unsere Discovery Sun, so hieß der Karren, ließ sich vom Wellengang leiten und schaukelte uns 5 Stunden lang in Richtung Freeport Bahamas – Auf alle Fälle ein Erlebnis wert! Als dann nach etwa 3,5 Stunden ein Rumms ertönte und schon erste Panikanzeichen der Gäste, dass es sich wie bei der Titanic um eine Eisbergkollision handeln könnte, beruhigte das Bordpersonal die Studenten mit den Worten, dass wir uns ja nicht im Eismeer befinden… Apropos der Großteil der Gäste bestand aus Studenten, die allesamt ihren Spring Break auf den Bahamas verbrachten. Einziges Manko an der Cruise-Fahrt: Sie kam ihren Namen als Party-Cruise leider nicht gerecht und auch das Essen war nicht so gut wie es dann später in unserem Hotel auf den Bahamas seien sollte.

Nach 5 stündiger Bootsfahrt, erreichten wir so gegen 1 Mittag den Hafen von Freeport auf der Grand Bahama Island. Von dort aus ging es per Bus auf der linken Straßenseite in Richtung Hotel, welches den klingenden Namen Club Fortuna trug. Tja, die Bahamas gehören immer noch zum britischen Commonwealth und ihr Staatsoberhaupt ist Queen Elisabeth II. Nach dem strapazierendem Einchecken und ersten Bekundschaften des Zimmers, ging es bereits in Badeshorts auf den wunderschönen Sandstrand. Die Sonne schien auf das hellblau schimmernde und teilweise funkelnde Meer und zusammen mit dem feinen Sandstrand und den herumfliegenden Möwen, ergab dies ein idyllisches, beinahe schon kitschiges Bild, welches das Klischee über die Karibik eindeutig unterstreichte.

Neben Sonne, Strand und Meer hatte unser All Inclusive Club aber noch andere Sachen zu bieten: So hatten wir einen Pool, Beachbar, Mainbar, Trapez, alle Speisen und Getränke (auch Cocktails……) inklusive. Darüberhinaus gab es auch noch ein reichliches Sportangebot, welches über Tennis, Fitnessstudio bis hin zu sämtlichen Wassersportarten wie Schnorcheln oder Kajaken reichte. Dieses Angebot war uns allerdings primär egal und wir beschränkten und zumeist tagsüber aufs Relaxen an Strand oder Pool und abends aufs Gas geben und Party machen.

Highlight war wohl der Donnerstag. An diesem Tag sind wir nachmittags in das nahgelegene Port Lucaya gefahren, um den Bazaar auszuchecken, schimpften sich doch die Bahamian (nicht: Bohemian) Freihandelszone und somit war steuerfreies Einkaufen möglich. Leider kam der Bazaar unseren Erwartungen aber gar nicht nach. So fanden sich dort zwar einige Stände, aber allesamt boten das gleiche, dass sich auf ein paar T-Shirts, Ketten und dergleichen beschränkte. Überraschenderweise gab es sogar eine klassische britische Telefonzelle auf Port Lucaya sowie mitten in den Baracken des Bazaars ein Subway (siehe Fotos). Diese Shoppingtour an sich war allerdings noch nicht das Highlight, welches diesen Tag zu einem besonderen machen sollte: Für den Abend haben wir nämlich im italienischen Spezialitätenrestaurant reserviert. Das Essen dort erweiste sich noch ein Stufe besser als das “normale”, aber auch schon sehr gute Essen. Hier konnten wir nach Herzenslust von der Vorspeise angefangen über Haupt- und Nachspeise schlemmen und genossen die ausgelassene Stimmung. Zu Essen genossen wir von geräucherten Lachs über Swordfish bis hin zu Pizza, Pasta und abschließendem Tiramisu ein wahrliches Festmahl und der Tag war gerettet. Anschließend machten wir dann noch die Bar und die lokale Disco (wieder einmal *g*) unsicher und fielen dann irgendwann gegen Früh ziemlich geschafft ins Bett.

Samstagnachmittag ging es dann mit der Cruise wieder retour in die Staaten, wo wir dann wieder ein Auto mieteten, um nordwärts zu düsen. Die Nacht verbrachten wir in Melbourne, welches es auch in Florida gibt, um am nächsten Tag frisch und munter die lange Heimreise antreten zu können. Dort wurden wir überrascht, stellen doch die Amerikaner bereits am 2.Wochenende im März die Uhren auf Sommerzeit um und so verloren wir leider eine Stunde Schlaf. Auf der restlichen ca. 8 stündigen Heimfahrt machten wir dann noch einen Zwischenstopp in Daytona Beach, wo durch Zufall das sonntägige Finale der Bike-Week von Statten ging. Das hieß Harleys, Hondas und Choppers en masse und überall mit den dazugehörigen Rockern bzw. Bikern. War noch einmal ein nettes abschließenden Erlebnis einer wirklich coolen und abwechslungsreichen Woche, die ein bisschen an ein Jet-Set-Leben erinnerte, da wir doch einige Orte in kürzester Zeit besuchten. Sonntagabends wurde dann der Heimathafen Charleston erreicht und das Auto am Flughafen retouniert sowie bereits ein noch ausstehendes Assignment für Montag bestritten. Vollgeladen mit wunderschönen und abwechslungsreichen Erinnerungen ging es dann mit großen Bedauern irgendwann in der Nacht ins Bett, folgte doch am nächsten Tag wieder der rauhe und harte Unialltag….

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Midterm Exam & Pfiati Steffi

Donnerstag, 28. Februar 2008 10:58

Wie immer ist das freie Wochenende in Altanta wieder einmal viel zu schnell vergangen und schwuppdiwupp haben wir uns montags wieder wie gewohnt in der Uni vorgefunden, um unsere 4 Kurse zu “genießen”. Natürlich wieder einmal mit Assignment-Abgabe in InDesign sowie auch gleich einen Test im selbigen Fach. Diesen gut hinter uns gebracht, stand diese Woche “nur” mehr das Fertigmachen eines Projektes an (natürlich wieder InDesign), ein Assignment für PR sowie ein Midterm-Exam in Software Architecture. Für alle 3 war Mittwoch Deadline bzw. Exam-Tag. Aus diesem Grund war auch die montägliche Abendgestaltung vom Projektfertigmachen geprägt. Dieses gut geschafft, hieß es am Dienstag 8 Kapiteln im Buch für Software Architecture zu lesen und so gut wie möglich intus zu bekommen. Zwischendrin oder wie in meinem Fall spät in der Nacht wurde dann noch das PR-Assignment erledigt. Mittwoch war dann der Tag der Tage. Nicht nur die ganzen Abgaben und Test waren an diesem Tag, sondern auch der Abschied unserer Steffi, die über 2 Wochen unser Gast war. Die Zeit verging viel zu schnell, v.a. die zweite Woche mit finalem Wochenende in Atlanta, und wir hätten doch viel lieber noch mehr Zeit aufgebracht. Dies war leider aber neben dem regen Unibetrieb vor Spring Break zum Schluss nur mehr sehr schwer machbar. Nichtsdestotrotz ging Steffi’s Flug Mittwoch am frühen Nachmittag und zu zweit ging es per Bus rauf nach North Charleston zum Flughafen. Über den Umweg nach Atlanta ging es für Steffi dann zurück in die europäische Heimat, wo sie irgendwann in der Früh in München angekommen ist. Wir werden dich vermissen, denn du hast unser Leben hier in Charleston sehr bereichert durch deine Anwesenheit.

Zeitgleich zu Steffi’s Abflug schwitzten wir bereits über dem Midterm-Exam, das leider nicht ganz so einfach war, wie vorgestellt. Dieses so halbwegs gut hinter uns gebracht (auf das Ergebnis sind wir bereits jetzt gespannt), stand lediglich noch ein PR-Termin auf dem Programm, um beinahe in den Spring Break einzutauchen. (Freitags haben wir dann noch eine Lehrveranstaltung.) Am Abend planten wir dann unseren Auftakt in den Spring Break, sprich nächstes Wochenende, welches wir nun in Miami verbringen werden. Ab geht es bereits morgen in der Nacht auf Samstag, um am späten Nachmittag Miami per Auto zu erreichen. Dort werden wir dann das ganze Wochenende verbringen und dann am Dienstag in der Früh unsere Cruise auf die Bahamas in Fort Lauderdale besteigen. Die Vorfreude ist bereits jetzt riesengroß und wir erwarten uns einen unvergesslichen Trip…

Heute Abend steht  dann das letzte College-Basketballspiel an, das wir uns ansehen werden. In diesem Sinne GO COUGARS und die nächsten Einträge werden wohl erst wieder nach dem freien Spring Break erfolgen… :)

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I want to ride my bicycle

Donnerstag, 21. Februar 2008 9:58

Nachdem das Wochenende gut überstanden war, ging es frisch und munter in eine neue Uniwoche. Mittlerweile schon die vorletzte vor Spring Break. Dieser ist auch gleich der erste Punkt bei dem ich etwas verweilen möchte. Haben wir mittlerweile schon einige Pläne dafür gestiftet, so steht nun endgültig fest was wir machen werden. Nach langem hin und herüberlegen und über Panama City Beach, nach Daytona Beach, Florida-Rundreise und Mexiko, haben wir uns entschlossen nun mit einer Cruise auf die Bahamas zu fahren. Das heißt in knapp 2 Wochen weiße Sandstrände und Palmen ahoi. Wir sind schon sehr gespannt wie es dort ist und wie diese Woche wird… Gefahren wird als Quartett, denn wir bekommen ähnlich wie in Charlotte Unterstützung von unseren beiden Rechtlern Christoph und Andi.

Doch das Buchen unserer Bahmas-Schiff-Reise sollte nicht das einzige Highlight dieser Woche bleiben. Am Montag haben wir unseren ersten richtigen Test, den wir die Woche zuvor in Data Mining zu schreiben hatten, zurückbekommen und das Ergebnis kann sich sehen lassen, konnten wir uns doch mit einem A auszeichnen. Allerdings sollte das nicht das das zuvor angesprochene weitere Highlight sein. Gestern, Dienstag, sind wir nachmittags extra zu einem anderen Walmart aufgebrochen, und zwar zu dem auf James Island, welches die westliche Halbinsel neben der Halbinsel Charleston ist, um wieder einmal wegen Fahrräder zu schaun und sind tatsächlich fündig geworden. Die neue Fahrradgang bereits gegründet, machen wir ab nun Charleston per Bike unsicher und genießen die komfortable Flexibilität und Unabhängigkeit vom öffentlichen Transportsystem. Ebenso ist nun die Uni in guten 5 Minuten erreichbar geworden :)

So mittlerweile ist auch der Mittwoch (unser zweiter anstrengender Unitag) bereits hinter uns und wir freuten uns darauf am Abend noch ins “College-Kino” zu gehen, denn morgen ist Ausschlafen angesagt. Doch leider fand dieses aus unerklärlichen Gründen nicht statt. So, gingen wir zum nächsten DVD-Verleih, um zumindest in den Genuss eines abendlichen Films zu kommen. Nach langem Überlegen welcher Film es nun sein sollte, wurden wir informiert, dass nur US-Bürger Filme ausleihen könnten, da eine Driving Licence dafür von Nöten ist. Tja, so dürfen in den USA nur Autofahrer DVDs ausleihen: Klingt komisch, ist aber so….

So hieß es für uns ab auf den Heimweg und zuhause angekommen winkte wieder einmal eine Runde UNO…

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