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Outlet, Live-Konzert, Fort Sumter und Steffis Geburtstag – Da ist was los ;)

Montag, 18. Februar 2008 0:14

So, heute gibt es einen sehr ausführlichen Bericht. Viel ist passiert in den letzten Tagen, aber fangen wir am Donnerstag an: der Valentinstag war für uns ja unifrei und was macht man mit einem Girl zur Feier des Tages? Genau, man besucht das nahe gelegene Outlet Center. Beeindruckt ging Steffi durch Shops von Skechers, Converse, Nike, Adidas und anderen Brand Names.

Auch ein Abstecher zum Walmart durfte nicht fehlen – wir wollen uns nämlich Fahrräder kaufen, die uns den Weg zum Strand verkürzen sollen. Die Busse fahren nämlich nicht direkt an den Strand und mit Rad könnten wir Folly Beach oder Sullivan’s Island in annehmbaren Zeiten erreichen. Leider war das 60-Dollar-Billig-Modell bereits ausverkauft – wir werden also nächste Woche noch einmal vorbeischauen.

Abends waren wir wieder einmal Basketball zuschauen. Die Cougars spielten gegen Chattanooga und gewannen 79 zu 73. Wir verließen das Spiel jedoch frühzeitig, da wir Karten für ein Valentinstags-Livekonzert hatten. Phantom Planet (bekannt durch den Titelsong von OC California) war in der Music Farm zu Gast.

Die Location ist für amerikanische Verhältnisse recht klein und es waren leider wenig Leute da, aber Phantom Planet und auch die Vorband waren gewaltig, auch wenn sie nur jeweils eine Stunde lang spielten. Wir mithüpfenden Internationals sind jedenfalls richtig aufgefallen in der Masse von Amerikanern, die alle nur still dastanden und lediglich die Musik „genossen“. Auch eine Zugabe verlangten wir vergeblich :(

Freitags war untertags nichts Besonderes – Unialltag halt ;) Am Abend lud der International Club zu einem Dinner in die Pizzeria „Mellow Mushroom“ – das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und stellten Steffi schnell mal allen Studenten vor. Den Abend ließen wir anschließend noch in einer Bar namens „Squeeze“ ausklingen. Squeeze deswegen, weil diese so eng ist, dass man sich vom Eingang zum hinteren Ende durch alle Leute durchquetschen (squeeze’n) muss :D

Am Samstag stand Sightseeing auf dem Programm. Nachdem wir ja bereits den Patriots Point erkundet hatten, blieb für heute noch das „Fort Sumter“. Das ist eine Festung auf einer kleinen Insel, die im Bürgerkrieg den Hafen von Charleston beschützte. Um halb drei stachen wir in See – unsere Bootsfahrt dauerte eine halbe Stunde – dann waren wir auf historischem Grund. Auf diesem Fort fielen nämlich die ersten Schüsse im Bürgerkrieg. Wir waren sehr beeindruckt von den Kanonen, Mauern und Einschüssen. Leider hatten wir nur eine Stunde Aufenthalt im Fort und hatten deswegen nur wenig Zeit für ein Kanonen-Fotoshooting :D – siehe Fotopage ;)

Abends feierten wir dann ausgiebig Steffis Geburtstag, sie wurde heute 22 Jahre alt – nochmals Gratulation von unserer Seite ;) Neben unseren zwei Tourismus Girls kam auch Malte vorbei und Börni war aus Nebraska via Skype live zugeschaltet. Der Großteil von uns machte sich nach dem verlängerten Vorglühen noch auf zu den Kanadiern Kristen und Nevin, wo noch ordentlich weitergefeiert wurde.

Jetzt haben wir bereits Sonntag – geschafft von der Geburtstagsfete standen wir erst gegen Mittag auf und gingen an den Pool zum Sonnenliegen. Für Benny war Waschtag und so sahen wir ihn vom Pool aus mehrmals zwischen Apartment und Wäscherei hin- und herdüsen. Am Abend kochten Steffi und Andy auf. Es gab Fischfilet auf Kartoffelscheiben mit Buttergemüse und Salat – ausgezeichnet :D

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SALE & Go Cougars

Freitag, 18. Januar 2008 20:01

Nachdem wir gestern wiederum keine Zeit gefunden haben einen Blog-Eintrag zu schreiben, kommt hier eine Zusammenfassung des gestrigen Donnerstages.

An diesem Tage haben wir eine kleine Tour nach North Charleston unternommen und hierbei wiederum die öffentlichen Verkehrsmittel, die hier in Charleston den klingenden Namen CARTA tragen, bemüht. Begonnen hat der Trip um ca. 11 Uhr und da die Fahrt in eine Richtung ca. 50Minuten andauert, konnten wir uns ein ausführliches Bild vom monsunartigen regnerischen Wetter machen. Da die Straßen kein vergleichbares Kanalwesen wie zuhause aufweisen, staute sich das Regenwasser am Wegesrand immer wieder zu ungewohnt großen und auch teilweise tiefen Pfützen, durch die unser Bus sowie die anderen Verkehrsteilnehmer schnurstracks durchgefahren sind und durchaus passable Wasserfontänen bis zu einem guten Meter Höhe auslösten – kein Kompromiss für Fußgänger, die allerdings ohnehin nicht zu sehen waren.

In North Charleston angekommen, lockerte es etwas auf und der Regen beschränkte sich zum Glück auf leichtes Nieseln. Das von der Ferne mikrig aussehnde Outlet-Center, das wie ein kleines Dorf aus ca. 30 Geschäften aufgebaut war. Die Geschäfte deckten dabei ein breites Spektrum ab so waren neben den populären Sportartikelhersteller auch Outlets von Tommy Hilfiger, Guess, GAP, Samsonite, Black & Decker, Banana Republic und viele andere zu finden. Das zu Beginn zögerliche Einkaufen wurde bei 50% oder genauer gesagt einem von uns beiden nahezu zu einem kleinen Kaufrausch, aber wir möchten hier keine konkreten Namen nennen. (Siehst Andy jetzt weiß keiner, dass du gemeint bist ;)

Nach erfolgreich geschlagener und vor allem preiswerter Einkaufsschlacht, die zumeist in den Läden der Sportartikelhersteller Adidas, Nike und Reebok durchgeführt wurde, konnten wir erfolgreich auf eine für Männer beachtliche Beute von Laufschuhen, Sneakers, Socken, Baseballmütze und Laufshirt zurückblicken. Anschließend besuchten wir wieder einmal die Touristenattraktion Nummer Eins der Vereinigten Staaten – Richtig, den Walmart, der vis-a-vis vom Outlet-Center zu finden ist.

Um 16 Uhr bauten wir dann die Zelte in North-Charleston ab, cruisten wiederum 50Minuten mit dem Öffi zurück nach Charleston DownTown, da wir bereits um kurz nach 6 unseren nächsten Termin und zwar den Treffpunkt zum Basketballspiel unseres Collegeteams hatten. Die hier ansässigen Cougars trafen nämlich auf Wofford und als International konnten wir das erste Spiel kostenlos genießen. Die Party war etwas durchwachsen und die Punkteausbeute nicht erwünschenswert, trotzdem konnte sich unser Team Mitte der zweiten Hälfte (hier wurdne 2 Hälften zu je 20 Minuten gespielt) mit bis zu 11 Punkten absetzen und so schlussendlich ziemilch klar gewinnen. Dem mäßigen Spielverlauf – kein einziger Slam-Dunk in 40 Minuten! – entgegen, war die Stimmung in der Halle durchaus gut. Dazu beigetragen hat einerseits das Maskottchen, das die ganze Zeit eine durchaus lustige und attraktionswürdige Show mit Tanzeinlagen geboten hat sowie andererseits das lokale Blasorchester, das in den Zwischenpause mit Hits wie Final Countdown, Smoke on the Water, Rocky, Eye of the Tiger usw. im wahrsten Sinne des Wortes aufgegeigt hat. Cheerleadertechnisch hätten wir uns mehr Akrobatik gewünscht, aber dadurch, dass diese am anderen Ende der Halle positioniert waren und wir prinzipiell das Spiel beobachteten (mehr oder weniger), konnten wir vielleicht nicht alle Einlagen sehen. Anschließend sind wir noch mit ein paar Deutschen, Kanadiern und anderen MCIlern in ein Irish Pub gepilgert und haben nach etwa 2-3 Getränken wieder den Heimmarsch angetreten. In der Gruppe ist es meist ziemlich lustig und man hat sich noch relativ viel zu erzählen. Zuhause angekommen, fielen wir wiedereinmal hundemüde ins Bett und konnten den durchaus erfolgreichen Tag (Einkauf!) noch einmal Revue passieren lassen.