Mit ‘Cougars’ verschlagwortete Einträge

h1

Just another manic monday & fat tuesday

Dienstag, 5. Februar 2008 21:55

Der Montag nach dem lässigen Superbowl am Abend davor begann schon relativ früh, mussten wir doch nach dem Superbowl noch ein Assignment fertigstellen, um mit diesem dann in der Früh in das sogenannte Writing Lab zu gehen. Dort kann man sein Geschriebenes mit einem Tutor besprechen, zwar nicht den Inhalt, aber eben die Struktur und ob Grammatik bzw. Rechtschreibfehler darin zu finden sind. Zu unserem Erstaunen waren unsere Arbeiten bis auf ein paar Flüchtigkeitsfehler bzw. fehlende Beistriche durchaus Englisch. :)

Danach begann das volle Programm in Form von unseren 4 Kursen. War heute nur 1 Assignment fällig, und zwar jenes von PR, so bekamen wir in den anderen 3 Vorlesungen schon wieder welche aufgebrummt, die bis Mittwoch bzw. Freitag zu erledigen sind. Äußerst lästig und zeitraubend, vor allem hier im „Urlaub“. In der Mittagspause gönnten wir uns wieder einmal die Cafeteria, sprich All You Can Eat und schlugen uns die Bäuche voll. Nachdem ich nicht so gut beinander war, lag mein Hauptaugenmerk dabei auf Gemüse und Obst, also viel Vitaminen. Im Laufe des Tages machte sich immer mehr die kurze Nacht, sprich die zu wenig Stunden Schlaf, bemerkbar und in der letzten PR-Vorlesung, in welcher der PR-Zuständige des Colleges einen Gastvortrag hielt, war das ein oder andere Wegpennen dabei.

Die Vorlesungen geschafft, das Assignment rechtzeitig hinbekommen und auf dem Heimweg, erfreuten wir uns schon auf eine Relax-Phase. Leider konnten wir diese nur sehr kurz in die Tat umsetzen, da ein Anruf von Nevin bezüglich des Basketballspiels unserer Mannschaft uns einen Strich durch die Rechnung machte. So gingen wir zu unserem zweiten Collegebasketballspiel, um unsere Cougars anzufeuern. Das Spiel selbst stellte sich v.a. in der ersten Halbzeit als nicht ansehenswert heraus, so ging Nevin bereits in der Halbzeitpause enttäuscht nacht Hause. Doch da wir schon einmal hier waren, schauten wir uns auch die zweite Halbzeit an und das Spiel wurde etwas besser, denn die Korbausbeute erhöhte sich Gott sei Dank um einiges. Das persönliche Highlight war allerdings das Ergattern eines Cougar T-Shirt. Kurz zur Erklärung: In den Unterbrechungen (TimeOuts etc.) werfen die Cheerleader immer wieder T-Shirts in das Publikum und ich war in der glücklichen Lage mit einem kleinen Sprung ein derartiges zu fangen. Also war gar nicht alles am Spiel schlecht. Außerdem waren wir diesmal im Studentensektor, wo wesentlich mehr Stimmung aufkam als das letzte Mal, wo wir hinterm Korb saßen. Wir konnten sogar das Maskottchen beim „Stage Diving“ unterstützen.

Zuhause angekommen haben wir dann noch ein bisschen Arbeit für das College vorgenommen und sind dann müde ins Bett gefallen. Die Gedanken waren dabei wohl schon am heutigen freien Dienstag und dementsprechend beim Ausschlafen. Dieses in vollen Zügen genossen, standen wir erst um 10 auf und ließen den Tag gemütlich angehen. Zu Mittag eilten wir zu unserem wöchentlichen ACM Computer Club Meeting, um einen Gastvortrag eines CofC-Computer Science – Absolventen anzuhören und natürlich die kostenlose Pizza, unser „dienstägliches“ Mittagessen, zu genießen.

Dadurch, dass der heutige Tag wohl bis dato der wärmste war und das Thermometer den bisherigen Spitzenwert von 26° aufwies, packten wir danach zusammen und gingen runter zum Meer. Dort „flackten“ wir uns gemütlich in eine Wiese und dösten vor uns hin. (Fotos siehe unsere Fotopage) -> Ein Faschingsdienstag der anderen Art. Nachhause fuhren wir mit einem nostalgisch designten CARTA-Bus, natürlich für Studenten gratis. Eigentlich wollten wir heute „Mardi Gras“, also Fasching feiern gehen, da extra für Exchange Student ein Event organisiert worden wäre, allerdings waren wir einerseits etwas geschafft von der Sonne und andererseits bin ich noch immer etwas kränklich.

Stattdessen haben uns die Mädels zu einem selbst gebackenen Brot eingeladen und wir konnten wieder einmal in den Genuss eines uns so vertrauten und mittlerweile vermissten Schwarzbrot kommen. Nun folgt nur noch eine hoffentlich kurze Assignment-Session, um endlich einmal früher das Bett aufzusuchen und endlich wieder langsam gesund zu werden.

h1

SALE & Go Cougars

Freitag, 18. Januar 2008 20:01

Nachdem wir gestern wiederum keine Zeit gefunden haben einen Blog-Eintrag zu schreiben, kommt hier eine Zusammenfassung des gestrigen Donnerstages.

An diesem Tage haben wir eine kleine Tour nach North Charleston unternommen und hierbei wiederum die öffentlichen Verkehrsmittel, die hier in Charleston den klingenden Namen CARTA tragen, bemüht. Begonnen hat der Trip um ca. 11 Uhr und da die Fahrt in eine Richtung ca. 50Minuten andauert, konnten wir uns ein ausführliches Bild vom monsunartigen regnerischen Wetter machen. Da die Straßen kein vergleichbares Kanalwesen wie zuhause aufweisen, staute sich das Regenwasser am Wegesrand immer wieder zu ungewohnt großen und auch teilweise tiefen Pfützen, durch die unser Bus sowie die anderen Verkehrsteilnehmer schnurstracks durchgefahren sind und durchaus passable Wasserfontänen bis zu einem guten Meter Höhe auslösten – kein Kompromiss für Fußgänger, die allerdings ohnehin nicht zu sehen waren.

In North Charleston angekommen, lockerte es etwas auf und der Regen beschränkte sich zum Glück auf leichtes Nieseln. Das von der Ferne mikrig aussehnde Outlet-Center, das wie ein kleines Dorf aus ca. 30 Geschäften aufgebaut war. Die Geschäfte deckten dabei ein breites Spektrum ab so waren neben den populären Sportartikelhersteller auch Outlets von Tommy Hilfiger, Guess, GAP, Samsonite, Black & Decker, Banana Republic und viele andere zu finden. Das zu Beginn zögerliche Einkaufen wurde bei 50% oder genauer gesagt einem von uns beiden nahezu zu einem kleinen Kaufrausch, aber wir möchten hier keine konkreten Namen nennen. (Siehst Andy jetzt weiß keiner, dass du gemeint bist ;)

Nach erfolgreich geschlagener und vor allem preiswerter Einkaufsschlacht, die zumeist in den Läden der Sportartikelhersteller Adidas, Nike und Reebok durchgeführt wurde, konnten wir erfolgreich auf eine für Männer beachtliche Beute von Laufschuhen, Sneakers, Socken, Baseballmütze und Laufshirt zurückblicken. Anschließend besuchten wir wieder einmal die Touristenattraktion Nummer Eins der Vereinigten Staaten – Richtig, den Walmart, der vis-a-vis vom Outlet-Center zu finden ist.

Um 16 Uhr bauten wir dann die Zelte in North-Charleston ab, cruisten wiederum 50Minuten mit dem Öffi zurück nach Charleston DownTown, da wir bereits um kurz nach 6 unseren nächsten Termin und zwar den Treffpunkt zum Basketballspiel unseres Collegeteams hatten. Die hier ansässigen Cougars trafen nämlich auf Wofford und als International konnten wir das erste Spiel kostenlos genießen. Die Party war etwas durchwachsen und die Punkteausbeute nicht erwünschenswert, trotzdem konnte sich unser Team Mitte der zweiten Hälfte (hier wurdne 2 Hälften zu je 20 Minuten gespielt) mit bis zu 11 Punkten absetzen und so schlussendlich ziemilch klar gewinnen. Dem mäßigen Spielverlauf – kein einziger Slam-Dunk in 40 Minuten! – entgegen, war die Stimmung in der Halle durchaus gut. Dazu beigetragen hat einerseits das Maskottchen, das die ganze Zeit eine durchaus lustige und attraktionswürdige Show mit Tanzeinlagen geboten hat sowie andererseits das lokale Blasorchester, das in den Zwischenpause mit Hits wie Final Countdown, Smoke on the Water, Rocky, Eye of the Tiger usw. im wahrsten Sinne des Wortes aufgegeigt hat. Cheerleadertechnisch hätten wir uns mehr Akrobatik gewünscht, aber dadurch, dass diese am anderen Ende der Halle positioniert waren und wir prinzipiell das Spiel beobachteten (mehr oder weniger), konnten wir vielleicht nicht alle Einlagen sehen. Anschließend sind wir noch mit ein paar Deutschen, Kanadiern und anderen MCIlern in ein Irish Pub gepilgert und haben nach etwa 2-3 Getränken wieder den Heimmarsch angetreten. In der Gruppe ist es meist ziemlich lustig und man hat sich noch relativ viel zu erzählen. Zuhause angekommen, fielen wir wiedereinmal hundemüde ins Bett und konnten den durchaus erfolgreichen Tag (Einkauf!) noch einmal Revue passieren lassen.