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Atlanta – die Zweite

Dienstag, 8. April 2008 2:56

Letztes Wochenende ging es für uns zum zweiten Mal nach Atlanta. Dieses Mal mit Verstärkung von den zwei Kanadiern Nevin und Kristen sowie vier deutschen Mädels: Steffi, Vicky, Kati und Julia. Gleich nach der Uni starteten wir am Freitag Nachmittag die fünfstündige Reise von Charleston nach Atlanta.

Nachdem wir gegen 6 Uhr ein Motel etwas außerhalb der Downtown bezogen hatten, fuhren wir gleich in die Stadt, da Nevin und Kristen sich ein Baseballspiel ansehen wollten. Dieses fiel jedoch wetterbedingt aus (es regnete in Strömen) und so verbrachten wir einen netten Abend in der Innenstadt, genauergesagt im Hooters – bei Chickenwings und Fries – und natürlich mit sexy Kellnerinnen ;)

Am Samstag Vormittag stand eine Besichtigung des CNN Centers am Programm. Dieses besteht aus mehreren Gebäuden, die einen großen, überdachten Innenhof bilden. Dort findet man ziemlich alle Fast-Food-Ketten, die man so kennt: Moe’s, Dunkin Donuts, Wendy’s, Taco Bell, Arby’s, etc. Anschließend an das Center ist ein Hotel und auch die Philips Arena, in der wir am Abend ein Eishockeyspiel anschauen wollten. Doch vormittags nahmen wir zuerst einmal an einer CNN Studio Tour teil. Sie führte uns vom Innenhof des CNN Centers über die längste freistehende Rolltreppe der Welt direkt in den 8. Stock des CNN Building. Dort sahen wir ein nachgebautes Nachrichtenstudio und konnten live dabei sein, als die Moderatorin auf ihr Zeichen wartete und nach ihrer Ansage ein Filmbeitrag eingespielt wurde. Weiters sahen wir direkt in den Newsroom, wo Redakteure, Texter und Editoren zusammen die Nachrichten aufbereiten. Den Abschluss der Führung bildete ein kurzer Image-Film und anschließend hatte man die Möglichkeit, sich selbst beim Nachrichtensprechen filmen zu lassen, wovon wir allerdings nicht Gebrauch machten.

Nach einem Mittagessen-Stop bei Subway splittete sich unsere Gruppe auf – die „World of Coca Cola“ sollte besichtigt werden – da Benny und ich dort schon waren, sahen wir uns „Underground Atlanta“ an, eine Shopping Mall, die in den alten Bahnhof von Atlanta hineingebaut war. Am Abend stand dann das Highlight des Tages an: wir besuchten das Eishockeyspiel Atlanta Thrashers gegen Tampa Bay Lightning. Die riesige Philips Arena war beinahe bis zum letzten Platz gefüllt – die Stimmung war am Kochen, als die Spieler das Feld betraten und die obligatorische Hymne erklang. Die Thrashers konnten sich in den ersten Minuten bereits ein Tor sichern, dies wurde jedoch etwas später wieder ausgeglichen und so stand es bis zum letzten Drittel 1:1 – beide Mannschaften verhielten sich defensiv. In den letzten 5 Minuten wendete sich das gesamte Spiel und es wurde spannend: die Thrashers schossen das 2:1 – die Gegner wollten dies nicht auf sich sitzen lassen und versuchten offensiv auszugleichen. Dies ging jedoch in die Hose und in einem gekonnten Manöver schossen die Thrashers das 3:1. In der letzten Spielminute – man glaubt es kaum – konnten sie sich dann noch ein weiteres Tor sichern – der Endstand: 4:1 für die Thrashers! Das Stadion bebte und die Freude war den Fans ins Gesicht geschrieben. Ein tolles Spiel – wenn auch im zweiten Drittel nicht viel passierte.

Nach dem Match kehrten wir zum Motel zurück und wollten uns mit etwas Alkohol zum Ausgehen einstimmen – danach sollte es mit Taxis zurück in die Stadt gehen. Ja, „sollte“ – leider blieben wir nämlich im Motel hängen und es wurde stattdessen ein gemütliches Beisammensein im Zimmer der deutschen Mädels – war trotzdem sehr lustig ;)

Am Sonntag fuhren wir nach dem Check Out wieder in die Downtown und wollten uns das Martin Luther King Center ansehen – dieses war jedoch geschlossen, also spazierten wir stattdessen noch ein letztes Mal durch die Stadt bevor wir Kristen und Nevin mittags zum Baseball Spiel brachten. Benny und ich machten uns danach auf zu „Stone Mountain“ – einem 250 m hohen Granitfelsen, der 20 km außerhalb von Atlanta herausragt. Rundherum ist ein großer Park entstanden mit Golf Club, Camping Ground, zahlreichen Picknick Plätzen und Attraktionen, wie zum Beispiel einem Zug, der rund um den Felsen fährt und einer Seilbahn, die direkt auf die Spitze führt. Außerdem sind in den Fels drei Helden aus dem Bürgerkrieg gemeißelt: President Jefferson Davis, General Robert E. Lee und Thomas J. „Stonewall“ Jackson. Wir verbrachten beinahe den gesamten Nachmittag dort, gingen zu Fuß auf die Bergspitze und erkundeten den Park mit dem Auto. Um halb 6 Uhr holten wir die zwei Kanadier wieder am Baseballfeld ab und dann ging’s zurück nach „Hause“, wo wir gegen 11 ankamen.

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Charlotte – Day 1

Dienstag, 22. Januar 2008 15:53

Der letzte Blogeintrag ist schon eine Weile her. Der Grund dafür ist, dass wir das Wochenende im benachbarten Bundesstaat North Carolina verbracht haben, genauer gesagt in Charlotte. Da der gestrige Montag in den Staaten ein Feiertag war, blieben uns somit drei Tage für den Trip.

Wir starteten am Samstag gegen 10 Uhr Früh mit den zwei Kollegen aus der MCI-Rechtsabteilung (Andreas und Christoph). Die ungefähr 340 km von Charleston nach Charlotte bewältigten wir mit einem Mietauto, einem Chrysler PT Cruiser. Im Vergleich zum Ford Taurus von vor zwei Wochen war der Chrystler ein mickriges Modell. Die Fahrt führte uns auf der Interstate 26 nach Columbia und von dort aus über die I 77 direkt nach Charlotte Downtown, wo wir gegen 15 Uhr unser Hotel, das Days Inn, bezogen. Während der Fahrt regnete es in Strömen und in Charlotte angekommen wechselte der Regen- zum Schneefall.

Bewaffnet mit Regenschirmen, Mützen und Winterjacken spazierten wir nach dem Check-In durch die Stadt. Charlotte ist der zweitwichtigste Banken- und Finanzplatz der USA unter anderem deshalb, weil dort die „Bank of America“ ihren Hauptsitz hat. Auch andere amerikanische Banken, wie zum Beispiel „Wachovia“ bauten dort ihre Skyscraper und somit ist die Downtown sehr beeindruckend und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Irgendwann haben wir dann auch ein Lokal gefunden, in dem wir ein kombiniertens Mittag-/Abendessen genossen. Das Restaurant hieß Uno Bar/Grill und war in etwa vergleichbar dem PapaJoe’s in Innsbruck.

Am Abend war dann Vorglühen angesagt. Eingedeckt mit Bier und Wein (etwas anderes war leider nicht mehr erhältlich) sowie Chips und Sweets ging’s dann ab auf unser Zimmer. Am späten Abend machten wir uns dann auf zur „Coyote Ugly“ Bar, welche nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt war. Unsere hohen Erwartungen (aus dem gleichnamigen Film) wurden leider nicht ganz erfüllt – trotz bereits angeheiterter Stimmung unsererseits ;)

Erstens kamen wir nämlich nur mit unserem Reisepass in das Lokal (in allen anderen Lokalen reicht normalerweise ein Führerschein oder Personalausweis). Also nochmals umdrehen und zurück zum Hotel. Zweitens war die Stimmung in der Bar ziemlich getrübt, unter anderem deshalb, weil nur wenige Leute da waren. Drittens lag das Durchschnittsalter der Besucher bei ca. 35 – also nicht viel dabei für uns junge „Hupfer“ :D Wir machten uns halt selber eine Gaudi und schossen ein paar doch recht gute Fotos (diese sollten bald online sein).