Mit ‘Fort Lauderdale’ verschlagwortete Einträge

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Sonne, Strand und Meer sowie frustrierte Österreicher

Montag, 19. Mai 2008 23:13

Nachdem wir uns für Montag und Dienstag wiederum zweierlei Theme-Parks im Großraum Orlando vorgenommen haben (Busch Gardens sowie Disney World) mit der Absicht, dass unter der Woche sicher weniger los ist wie am Wochenende, haben wir das Wochenende selbst als Urlaub tituliert und wollten noch einmal richtig die sommerlichen Temperaturen im Sonnenstaat der USA genießen. Um allerdings nicht Road-Trip technisch einzurosten und die gut 3 stündige Fahrzeit von Miami nach Orlando etwas zu verkürzen, genossen wir gleich die Strände zweierleier Städe: Fort Lauderdale und Fort Pierce. Noch am Freitag nach dem Metro Zoo ging es nordwärts, um das an Miami anliegende Fort Lauderdale zu erreichen. Für die gut 20 Meilen benötigten wir leider unter dem Strich nahezu eineinhalb Stunden, da wir in sehr zähflüssigen Verkehr, um nicht Stau zu sagen, hineinkamen. So trotteten wir dahin und erreichten unser Ziel leider etwas später wie erhofft. Nach dem abendlichen Einchecken machten wir uns auf eine kulinarische Abendgestaltung zu finden und realisierten diese durch einen Italiener. Danach erkundeten wir gleich den nächtlichen Public Beach, den wir am nächsten Tag in vollen Zugen genießen wollten. Gesagt – getan und dadurch, dass sich auch das Wetter bzw. die Sonne von ihrer besten Seite zeigte, genossen wir einen wirklich heißen und schönen Samstag am öffentlichen Strand. Das Meer bzw. der Strand in Fort Lauderdale ist generell sehr zu empfehlen, da das Wasser türkis und klar ist und der feine Sandstrand seinen Teil dazu beiträgt.

Noch am Abend ging es dann weiter nach Fort Pierce, da uns unser Motel in Fort Lauderdale nicht einwandfrei zugesagt hat und um eben die Fahrtzeit nach Miami tags darauf zu verkürzen. Dort angekommen, bezogen wir wiederum Quartier und statteten als samstägige Abendgestaltung wieder einmal einem Kino Besuch ab. Filmtechnisch zogen wir uns den Disney-Film „The Chronicles of Narnia – Prince Caspian“ rein und waren wirklich positiv überrascht, da dieses Sequel wesentlich besser als der erste Teil der Saga war. Auch Andy konnte dieses Mal (im Gegensatz zu Iron Man, den wir mit Geri und Hannes anschauten) den Film nahezu komplett ansehen. Doch gegen Ende blieb er dann doch seinem Florida-Kino-Motto treu und die Äuglein schlossen sich zu einem erholsamen Kurzschlaf. Tags darauf ging es wiederum ab zum öffenlichen Strand, aber diesmal eben Fort Pierce. Der Wetterbericht prophezeite eigentlich nichts Gutes und so war es bewölkt. Allerdings genau auf unserem Strandabschnitt war dies zumeist nur kurz der Fall und wir konnten wiederum die Sonne in vollen Zügen genießen. Dazu kam, dass wir beinahe die einzigen Gäste waren und somit auch die volle Aufmerksamkeit von Mitch, dem Rettungsschwimmer von Fort Pierce hatten. Wettertechnisch war es sogar fast zu schön bzw. heiß, sodass sich der rar besuchte Strand sehr erhitzte und gegen Mittag war es wirklich schwierig ohne Flip Flops sich vom Fleck zu bewegen.

Nachmittags machten wir uns dann per Auto auf nach Orlando um dort unser Quartier für die nächsten beiden Nächte zu beziehen. Außerdem war geplant den anstehenden Trip nach Boston zu organisieren bzw. eine Bleibe zu finden. Dadurch, dass in diesem Motel das Internet im Zimmer allerdings nur begrenzt funktionierte, machten wir uns auf in die Lobby. – An dieser Stelle sei einmal erwähnt, dass es ganz normal ist, egal wo man ist, Deutsche zu treffen oder um es in den Worte von Ster- & Grissemann zu sagen: „De sch… Deitschn“ san einfach überall – Nach kurzer Zeit in der Lobby lernten wir dann wiederum 2 Deutschsprachige Mädls kennen. Dieses Mal waren es allerdings Österreicher, genauer gesagt Tirolerinnen. – Schon tragisch bzw. etwas verrückt, dass man um die halbe Welt reisen muss, um Leute aus der „Nachbarschaft“ zu treffen, aber egal. Dieses Duo war eigentlich ein Quartett auf einer Rundreise durch Florida. Nur war diese Hälfte des Quartetts mit der anderen bzw. der Routen- und Zielwahl „leicht“ frustriert und so kamen wir ins Gespräch. Der Abend selbst verlief dann alles andere wir geplant: Anstatt unseren Bostontrip zu institutionalisieren machten wir uns mit den beiden Mädls auf nach Orlando Downtown und erlebten einen feucht-fröhlichen Abend in einer gemütlichen Bar mit Livesänger. So hatten auch die beiden Mädls ihr Highlight ihres Floridabesuchs und wir einen weiteren lustigen Abend, der etwas länger dauerte…

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Spring Break – Bahamas

Dienstag, 11. März 2008 10:58

Dienstag letzte Woche war also der große Tag an dem es auf die Bahamas ging. Um allerdings rechtzeitig in Fort Lauderdale am Hafen anzukommen, hieß es zuerst einmal um 4 Uhr morgens in Miami aufstehen, um dann per Taxi rechtzeitig um 05:30 Uhr wie befohlen am Everglade Port hab acht zu stehen. Nachdem der bürokratische Teil der Ausreise erledigt war, ging es auch schon auf die Cruise und der erste Eindruck war nicht schlecht. Beim Boarden war es zwar noch dunkel, aber dafür konnten wir, als wir dann in See stachen den Sonnenaufgang live und in Farbe vom Boot aus miterleben. Die Bootsfahrt selbst war etwas urig, d.h. unsere Discovery Sun, so hieß der Karren, ließ sich vom Wellengang leiten und schaukelte uns 5 Stunden lang in Richtung Freeport Bahamas – Auf alle Fälle ein Erlebnis wert! Als dann nach etwa 3,5 Stunden ein Rumms ertönte und schon erste Panikanzeichen der Gäste, dass es sich wie bei der Titanic um eine Eisbergkollision handeln könnte, beruhigte das Bordpersonal die Studenten mit den Worten, dass wir uns ja nicht im Eismeer befinden… Apropos der Großteil der Gäste bestand aus Studenten, die allesamt ihren Spring Break auf den Bahamas verbrachten. Einziges Manko an der Cruise-Fahrt: Sie kam ihren Namen als Party-Cruise leider nicht gerecht und auch das Essen war nicht so gut wie es dann später in unserem Hotel auf den Bahamas seien sollte.

Nach 5 stündiger Bootsfahrt, erreichten wir so gegen 1 Mittag den Hafen von Freeport auf der Grand Bahama Island. Von dort aus ging es per Bus auf der linken Straßenseite in Richtung Hotel, welches den klingenden Namen Club Fortuna trug. Tja, die Bahamas gehören immer noch zum britischen Commonwealth und ihr Staatsoberhaupt ist Queen Elisabeth II. Nach dem strapazierendem Einchecken und ersten Bekundschaften des Zimmers, ging es bereits in Badeshorts auf den wunderschönen Sandstrand. Die Sonne schien auf das hellblau schimmernde und teilweise funkelnde Meer und zusammen mit dem feinen Sandstrand und den herumfliegenden Möwen, ergab dies ein idyllisches, beinahe schon kitschiges Bild, welches das Klischee über die Karibik eindeutig unterstreichte.

Neben Sonne, Strand und Meer hatte unser All Inclusive Club aber noch andere Sachen zu bieten: So hatten wir einen Pool, Beachbar, Mainbar, Trapez, alle Speisen und Getränke (auch Cocktails……) inklusive. Darüberhinaus gab es auch noch ein reichliches Sportangebot, welches über Tennis, Fitnessstudio bis hin zu sämtlichen Wassersportarten wie Schnorcheln oder Kajaken reichte. Dieses Angebot war uns allerdings primär egal und wir beschränkten und zumeist tagsüber aufs Relaxen an Strand oder Pool und abends aufs Gas geben und Party machen.

Highlight war wohl der Donnerstag. An diesem Tag sind wir nachmittags in das nahgelegene Port Lucaya gefahren, um den Bazaar auszuchecken, schimpften sich doch die Bahamian (nicht: Bohemian) Freihandelszone und somit war steuerfreies Einkaufen möglich. Leider kam der Bazaar unseren Erwartungen aber gar nicht nach. So fanden sich dort zwar einige Stände, aber allesamt boten das gleiche, dass sich auf ein paar T-Shirts, Ketten und dergleichen beschränkte. Überraschenderweise gab es sogar eine klassische britische Telefonzelle auf Port Lucaya sowie mitten in den Baracken des Bazaars ein Subway (siehe Fotos). Diese Shoppingtour an sich war allerdings noch nicht das Highlight, welches diesen Tag zu einem besonderen machen sollte: Für den Abend haben wir nämlich im italienischen Spezialitätenrestaurant reserviert. Das Essen dort erweiste sich noch ein Stufe besser als das „normale“, aber auch schon sehr gute Essen. Hier konnten wir nach Herzenslust von der Vorspeise angefangen über Haupt- und Nachspeise schlemmen und genossen die ausgelassene Stimmung. Zu Essen genossen wir von geräucherten Lachs über Swordfish bis hin zu Pizza, Pasta und abschließendem Tiramisu ein wahrliches Festmahl und der Tag war gerettet. Anschließend machten wir dann noch die Bar und die lokale Disco (wieder einmal *g*) unsicher und fielen dann irgendwann gegen Früh ziemlich geschafft ins Bett.

Samstagnachmittag ging es dann mit der Cruise wieder retour in die Staaten, wo wir dann wieder ein Auto mieteten, um nordwärts zu düsen. Die Nacht verbrachten wir in Melbourne, welches es auch in Florida gibt, um am nächsten Tag frisch und munter die lange Heimreise antreten zu können. Dort wurden wir überrascht, stellen doch die Amerikaner bereits am 2.Wochenende im März die Uhren auf Sommerzeit um und so verloren wir leider eine Stunde Schlaf. Auf der restlichen ca. 8 stündigen Heimfahrt machten wir dann noch einen Zwischenstopp in Daytona Beach, wo durch Zufall das sonntägige Finale der Bike-Week von Statten ging. Das hieß Harleys, Hondas und Choppers en masse und überall mit den dazugehörigen Rockern bzw. Bikern. War noch einmal ein nettes abschließenden Erlebnis einer wirklich coolen und abwechslungsreichen Woche, die ein bisschen an ein Jet-Set-Leben erinnerte, da wir doch einige Orte in kürzester Zeit besuchten. Sonntagabends wurde dann der Heimathafen Charleston erreicht und das Auto am Flughafen retouniert sowie bereits ein noch ausstehendes Assignment für Montag bestritten. Vollgeladen mit wunderschönen und abwechslungsreichen Erinnerungen ging es dann mit großen Bedauern irgendwann in der Nacht ins Bett, folgte doch am nächsten Tag wieder der rauhe und harte Unialltag….

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Midterm Exam & Pfiati Steffi

Donnerstag, 28. Februar 2008 10:58

Wie immer ist das freie Wochenende in Altanta wieder einmal viel zu schnell vergangen und schwuppdiwupp haben wir uns montags wieder wie gewohnt in der Uni vorgefunden, um unsere 4 Kurse zu „genießen“. Natürlich wieder einmal mit Assignment-Abgabe in InDesign sowie auch gleich einen Test im selbigen Fach. Diesen gut hinter uns gebracht, stand diese Woche „nur“ mehr das Fertigmachen eines Projektes an (natürlich wieder InDesign), ein Assignment für PR sowie ein Midterm-Exam in Software Architecture. Für alle 3 war Mittwoch Deadline bzw. Exam-Tag. Aus diesem Grund war auch die montägliche Abendgestaltung vom Projektfertigmachen geprägt. Dieses gut geschafft, hieß es am Dienstag 8 Kapiteln im Buch für Software Architecture zu lesen und so gut wie möglich intus zu bekommen. Zwischendrin oder wie in meinem Fall spät in der Nacht wurde dann noch das PR-Assignment erledigt. Mittwoch war dann der Tag der Tage. Nicht nur die ganzen Abgaben und Test waren an diesem Tag, sondern auch der Abschied unserer Steffi, die über 2 Wochen unser Gast war. Die Zeit verging viel zu schnell, v.a. die zweite Woche mit finalem Wochenende in Atlanta, und wir hätten doch viel lieber noch mehr Zeit aufgebracht. Dies war leider aber neben dem regen Unibetrieb vor Spring Break zum Schluss nur mehr sehr schwer machbar. Nichtsdestotrotz ging Steffi’s Flug Mittwoch am frühen Nachmittag und zu zweit ging es per Bus rauf nach North Charleston zum Flughafen. Über den Umweg nach Atlanta ging es für Steffi dann zurück in die europäische Heimat, wo sie irgendwann in der Früh in München angekommen ist. Wir werden dich vermissen, denn du hast unser Leben hier in Charleston sehr bereichert durch deine Anwesenheit.

Zeitgleich zu Steffi’s Abflug schwitzten wir bereits über dem Midterm-Exam, das leider nicht ganz so einfach war, wie vorgestellt. Dieses so halbwegs gut hinter uns gebracht (auf das Ergebnis sind wir bereits jetzt gespannt), stand lediglich noch ein PR-Termin auf dem Programm, um beinahe in den Spring Break einzutauchen. (Freitags haben wir dann noch eine Lehrveranstaltung.) Am Abend planten wir dann unseren Auftakt in den Spring Break, sprich nächstes Wochenende, welches wir nun in Miami verbringen werden. Ab geht es bereits morgen in der Nacht auf Samstag, um am späten Nachmittag Miami per Auto zu erreichen. Dort werden wir dann das ganze Wochenende verbringen und dann am Dienstag in der Früh unsere Cruise auf die Bahamas in Fort Lauderdale besteigen. Die Vorfreude ist bereits jetzt riesengroß und wir erwarten uns einen unvergesslichen Trip…

Heute Abend steht  dann das letzte College-Basketballspiel an, das wir uns ansehen werden. In diesem Sinne GO COUGARS und die nächsten Einträge werden wohl erst wieder nach dem freien Spring Break erfolgen… :)