Mit ‘Marion Square’ verschlagwortete Einträge

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Schon wieder eine Woche um

Dienstag, 15. April 2008 0:13

Vorab eine kleine Entschuldigung, dass es derzeit nicht gerade rege auf unserem Blog zugeht. Der Grund hierfür ist allerdings, dass die Wochen einfach wie im Flug vergehen und wir meistens einfach nicht daran denken…

Doch zurück zur letzen Woche. Montags und Mittwochs war wie gewohnt unseren uniintensiven Tage, die wir allerdings sehr rasch hinter uns gebracht haben. Zwischendrin hielten wir mit den Assignments Schritt, die nach wie vor leider sehr zahlreich anfallen, aber wir uns langsam einfach daran gewöhnt haben.

Donnerstag und Freitag nutzten wir dann das gute Wetter und genossen in vollen Zügen die Sonne. Donnerstag im nahegelegenen Marion Square, das Sonnenparadies der Studenten. Außerdem konnte ich am Donnerstag, dass nahegelegene Gym, welches ein vollwertiges Fitnessstudio darstellt und für Studenten frei zugänglich ist, für mich entdecken und habe gleich einen Tag später das Resultat in Form eines netten Muskelkaters präsentiert bekommen. Freitags stand dann Sullivan’s Island auf dem Programm. Kurz nach dem Mittagessen sollte es losgehen. Andy war schon etwas früher abgedüst über die Ravanel Bridge nach Mt.Pleasent, wo südlich gelegen der Strand von Sullivan’s Island zu finden ist. Ich musste noch auf eine Antwort meines Software Architecture-Teams abwarten bevor es auch für mich losging. Vollgepackt mit sonnigen Utensilien ging es dann auf in die Affenhitze – es hatte 28° – die zuvor erwähnte Brücke hinauf. Mitten auf der Brücke dann fragte ich mich warum denn heute das Treten so anstrengend ist. Da ich die Kopfhörer meines Ipods im Ohr hatte, konnte ich nicht hören, dass mein Hinterrad geplatzt war und ich nur mehr auf der Felge fuhr. Tja, so hieß es in der prallen Hitze: Zurück nach Hause und Hinterrad flicken, welches leider in Summe eine ganze Stunde in Anspruch nahm. Darum rentierte es sich für mich nicht mehr wirklich den Weg zum Strand zu bestreiten und ich bemühte mich wieder ins Studentenparadies, also Marion Square.

Nach einem neuerlichen Besuch im Gym, haben wir abends Essen ausgemacht und es ging zu fünft – 2x Tourismus, 2xIT und einmal Recht in Sachen MCI-Studiengang – runter in die Market Street in ein Lokal namens TBonez, angelehnt an die fleischige Angelegenheit eines saftigen T-Bone-Stakes. Dort genossen wir ein herrliches Abendessen. Anschließend vervollständigte Andreas die 6er MCI-Runde und es ging ab in ein nahegelegenes Lokal namens Tsunami, wo asiatische Gerichte serviert werden, aber auch eine nette Bar inkludiert ist. Der Name ist wohl seit dem großen Tsunami Ende 2004 in Südostasien etwas unglücklich gewählt, aber naja wahrscheinlich hat es dieses Lokal bereits zuvor gegeben und ich glaube ohnehin, dass die Amerikaner dass sowieso nicht mitgekriegt haben… Naja der Abend fand somit einen schönen Ausklang und kurz nach Mitternacht suchten wir dann unsere Betten auf.

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Schnitzel vs. International Dinner

Sonntag, 30. März 2008 11:20

Nach dem lässigen 3 Doors Down Konzert am Vortag und dem glücklichen Ende mit dem Bus: Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass keiner mehr fährt, aber dann durch Zufall haben wir den letzten erwischt und er hat für uns extra angehalten, obwohl dort keine Haltestelle gewesen wäre. Darauf folgte unsere erste Busfahrt durch das dunkle North bzw. nur Charleston

Zuhause angekommen hieß es wieder einmal in den sauren Apfel beißen und noch ein Assignment für Freitag zu erledigen. Dieser gestaltete sich an sich wie jede Woche sehr gemütlich, da wir ja „nur“ 2 Vorlesungen und zwar jene am Vormittag haben, die generell etwas feiner sind. So hieß es gegen kurz vor 1 Wochenende und das bei einem Traumwetter von 26°C und wolkenlosem Himmel. Nach einem kurzen Besuch bei Subway, um den Mittagshunger nachzukommen, ging es auch schon nach Hause, wo wir kurzerhand die Klamotten wechselten und uns in den nahgelegenen Marion Square legten, um die herunterscheinende Sonne zu genießen. Dort waren wir bei weiten nicht allein, ist doch Marion Square ein sehr begehrtes Pflaster für Sonnenliegen und sportliche Aktivitäten bei den CofC-Studierenden. Leider hielt das Wetter nicht ganz was es versprach und gegen 4 zogen dunkle Wolken auf über dem Land wo die Schoschonen schön wohnen – nein Scherz, es ziehte nur etwas zu und demnach ließ die Sonnenintensität nach. Darum ging es wieder zurück nach Hause. Andy hatte ohnehin in Bälde ein Teammeeting für die Uni. Doch was tun für Benny?!? Kurzerhand entschied er sich sein Fahrrad zu nehmen und eine groß angelegte Tour durch Charleston zu machen und vor allem die gesamte Meerespromenade auszufahren. Danach war der Tag allerdings noch lange nicht zu Ende, lud doch Christoph zum Schnitzelessen ein. So ging es mit aufgespartem Hunger zu 4t (2x Mädels und wir) ab zu Christoph’s Dorm und wir waren sichtlich überrascht über das perfekte Dinner. Angefangen vom Schnitzel über Kartoffelsalat bis hin zu den Getränken und Essutensilien – für alles war gesorgt und wartete bei unserer Ankunft schon auf uns. An dieser Stelle sei noch einmal Christoph für das gute Essen gedankt und vor allem auch für den schönen Abend, der noch etwas länger ging… zuerst in der 4er und später 5er-Runde als Andy noch mit Nachtisch, eine Eigenkreation an Apfelstrudel ebenfalls sehr gut, dazustoß, ging es noch einige Zeit weiter und es war wirklich ein lustiger Abend. Als die Mädls dann aufbrachen, hieß es für uns 4 Jungs noch lange nicht Feierabend und wir wohnten der nächsten Houseparty bei Sergio (eigentlich Sergius, aber der mit den helldunklen Haaren halt… *g*) bei. Dort ging es noch einmal ab und irgendwann viel später in der Nacht fand dann jeder einmal sein Bett.

Das machte sich am nächsten Morgen bemerkbar, wo Andy und ich zwar beide um etwa 10 Uhr aufgestanden sind, da wir zum Telefonieren mit zuhause ausgemacht haben, doch kurzerhand nach dem Telefonat wiederum unsere Betten aufsuchen und bis in den frühen Nachmittag hinein weiterschlummerten. Doch was tun mit so einem angebrochenen Nachmittag, der trotz warmen Wetter leider bewölkt war?!? – Kurzerhand schnappten wir uns unsere Fahrräder und fuhren zum lokalen Market, den wir bis dato noch nie näher unter die Lupe genommen haben. Dieser ist allerdings primär für Touristen ausgerichtet und da leider an diesem Samstagnachmittag eine Cruise der Norwegian Line angelegt hat, war dieser gerammeltvoll. Aber nun können wir auch in Bezug auf den Charleston-Market mitreden :) Auf dem Heimweg besorgten wir noch ein paar Utensilien für das am Abend stattfindende International Dinner, wo dieses Mal nicht Essen gegangen wurde sondern jeder eine lokale Speise seiner Heimat zubereiten sollte. Wir beide kreierten ein Kartoffelgulasch im großen Stil (soll heißen der Topf war voll *g*) und machten uns nach kurzen Abstecher zu den Mädls auf zum nahgelegenen Haus von Austauschstudent Johan aus Frankreich, der für dieses Dinner als Gastgeber fungierte. Nach reichlich Essen und netten Unterhaltungen ging auch der 3.Tag in Serie – Konzert, Schnitzel und international Dinner – wunderprächtig zu Ende. Ein Hattrick der besonderen Art, der bis dato noch nie in Charleston dagewesen ist. Doch der Verzicht auf sämtliche Uni-Tätigkeiten beschert uns so einen leider etwas arbeitsreicheren, aber durchaus machbaren Sonntag, den wir nach so einem Wochenende gerne in Kauf nehmen :)