Mit ‘Purple Tree’ verschlagwortete Einträge

h1

Karwoche & Osterwochenende

Montag, 24. März 2008 17:17

Nachdem wir jetzt ein paar Tage etwas nachlässig mit Blog schreiben waren, gibt es ein paar Tage aufzuholen. Vorab ist zu schicken, dass wir derzeit es unitechnisch gesehen etwas ruhiger haben und somit unsere Freizeit genossen haben. Doch hier ein kurzer Rückblick. Mittwochabends haben wir uns mit den Fahrrädern auf nach Mt.Pleasent gemacht, um dort den Kinofilm „Vantage Point“ mit Dennis Quaid und Forrest Whitaker anzusehen. Dieser ist ein Actionfilm, der aus mehreren Perspektiven eine Handlung erzählt. Meiner Meinung nach ein wirklich guter Film, der im Ranking der bisher in den USA gesehenen (National Treasure, Jumper und Juno) wohl aufgrund der Handlung eine der beiden Spitzenplätze eingenommen hat.

Donnerstags hieß es dann wieder einmal Shoppingtour in Richtung North Charleston, also Tanger Outlet und Walmart, wobei vor allem das Tanger Outlet sehr erfolgreich war und mir (Benny) mit neuen Schuhen sowie einem Hemd für die bevorstehende Präsentation bescherte. Auch im Walmart haben wir zugeschlagen und sind nun stolze Besitzer zweier gemütlicher Campingstühle :)

Erfreulicherweise konnten konnten Christoph und ich dann am Karfreitag unsere Chicago-Reise Anfang Mai plantechnisch in die Tat umsetzen und haben Flug sowie Unterkunft bereits gebucht – Beides erstaunlich preiswert und wir sind schon sehr gespannt auf die 3.größte US-Stadt mit den höchsten Wolkenkratzern in den Staaten. Andy wird uns ja leider auf diesem Trip nicht begleiten. Im Anschluss daran hieß es am Abend wieder einmal Party und zu viert (Barbara sprengte die 3er Jungs-Runde) ging es zuerst in Richtung O’Malleys – einem Irish Pub ganz in der Nähe unserer Wohnung, wo eine Live-Band spielte. Gegen Mitternacht beschlossen wir dann kurzerhand noch ins Purple Tree zu düsen, wo u.a. auch die Deutschen zu gagnen waren und wir somit eine etwas größere Runde von etwa 10 Leuten bildeten. Allerdings ist uns dann gegen 20 vor 2 wieder einmal die amerikanische Gesetzeslage mit Sperrstunde um 2 etwas auf die Nerven gegangen, wurden wir doch regelrecht aus dem Club „rausgedrängt“ und konnten nicht einmal unser Getränk austrinken. Naja, wieder um eine Erfahrung reicher.

Ostersamstag war dann einer der bisher schönsten Tage hier in Charleston, den wir einerseits mit Frühstücken gehen – Andy ist dabei mit den Mädels in ein in der Nähe befindliches afrikanisches Lokal gegagen – bzw. ausschlafen – Benny ließ es sich nicht nehmen, dass erste Mal seit über 3 Wochen richtig auszuschlafen – begonnen. Der Nachmittag erwies sich dann als ebenso relaxt und bei 25° genossen wir diesen am Pool in der Sonne. (siehe Fotos) Der Abend gestaltete sich ebenso wie der Tag sehr einfach und gemütlich und Christoph kam vorbei und wir schauten einen Film über das Internet. Ich glaube, das werden wir in Zukunft vermehrt machen, da dies ein durchaus vollwertiger Ersatz unseres nicht vorhandenen Fernseher darstellt. *gg* Zum Ausgehen waren wir nicht motiviert…

Ostersonntag war dann 100% kontrovers zu daheim. Erstens hatten wir weder Schnee noch Kälte und zweitens war keiner da, der uns ein Osternest bescherte. Außerdem hieß es für mich die aufgeschobene PR-Präsentation für Montag zu erledigen, an der ich dann summesummarum etwa 3 Stunden arbeitete. In dieser Zeit machte sich Andy auf die Welt zu erkunden und düste per Bike in Richtung Sullivan’s Island, wo er ein paar Schnappschüsse vom Meer in South Carolina machte. Am späten Nachmittag ließen dann die Mädels mit einer Überraschung aufhorchn und baten uns zu einer Challenge an den Pool. Diese aus 4 Teilaufgaben bestehende Herausforderung (teils Fragen, teils Aufgaben) meisterten wir mit Bravur und die Mädels honorierten das mit einem selbstgemachten Osternest für uns beide. Dieses hat uns sehr gefreut und wir konnten uns (Gott sei Dank) mit 2 kleinen Schoko-Osterhasen revanchieren.

Doch wieder einmal beugte sich ein Wochenende viel zu schnell dem Ende zu und wir fanden uns kurzerhand an einem mit Lehrveranstaltungen vollgespickten Ostermontag, der hier in den USA kein Feiertag ist und darüber hinaus auch noch eine Team-Präsentation für mich beinhaltete. Diese ging durchaus reibungslos über die Bühne und ich glaube, der für die Präsentation angefertigte Film, der mich tags zuvor nahezu die gesamten erwähnten 3 Stunden beschäftigte, hat sich gelohnt und ist gut angekommen. Dieser Film über eine Exxon Case Study (über die Ölkatastrophe der Exxon Valdez 1989) ist auch über Youtube abrufbar und im Anschluss an diesen Eintrag ersichtlich. Tja, nun geht der Tag langsam zur Neige und wir haben Gewissheit, dass aufgrund mehrerer Assignments wohl das nächste Wochenende nicht so fein werden würd, aber mal schauen…. :)

h1

Time is running

Sonntag, 3. Februar 2008 10:24

Am letzten Sonntag noch etwas Ehrfurcht vor der Woche gehabt, da diese wieder einmal alle Vorlesungen umfasste, verging sie äußerst rasch. Doch bevor das nächste Wochenende anstand, hatten wir da zuerst noch den Freitag, der wie gewohnt 2 am Vormittag abgehaltene Vorlesung umfasste. In Data Mining mussten wir unser erstes Assignment abgeben und staunten nicht schlecht als der Vortragende gleich das nächste ankündigte. Die somit eingefahrenen Minuspunkte konnte er sich aber gleich wieder ausbessern als er ankündigte, dass der am Montag geplante Test aufgrund des Superbowl-Sonntags verschoben wird. „Ich bin doch nicht herzlos….“, meinte er. Somit trennte uns nur noch eine banale letzte Vorlesungseinheit vom ersehnten Wochenende, in der wir ein bisschen im Programm Adobe Photoshop herumspielten und wiederum auf den sonntägigen Superbowl hingewiesen wurden, da wir einen entsprechenden Banner designen mussten. Außerdem haben wir unser erstes In-Class Assignment mit einem äußerst zufriedenstellenden „A“ zurückbekommen. Geschafft von der Woche, waren wir zu faul, um nach hause zu gehen und zu kochen. Aus diesem Grund haben wir zum ersten Mal „Moe’s“ aufgesucht, dass im Gegensatz zum Burger-Brater „Jack’s“ Boritos in allen denkbaren Varianten anbietet. Die Zusammenstellung erfolgt nach dem Subway-Prinzip, also jene Zutaten, die man gerne möchte. Hat der Borito hinter dem Glas beim „Zusammenbauen“ noch recht mikrig ausgesehen, stellte er sich dann am Tisch als wirklich sättigend heraus und Andy musste in den letzten Zentimetern doch noch kapitulieren. Allerdings ist das bei einem Borito in der Größe von ca. einer halben Pringles-Verpackung keine Schmach!

Den Nachmittag verbrachten wir dann mit dem Verdauen dieses Monstrums und mit freudiger Erwartung auf den Abend. Heute war das erste Mal „Shaken“ angesagt und wir gingen in eine Art Discothek, genannt „Purple Tree“. Mögliche Missinterpretationen aus dem Namen heraus erstellten sich als unwahr, doch eine wohl namensgebende violettleuchtende Palme ziehrt die Tanzfläche ;) Zuvor bestellten wir uns allerdings noch eine riesige Pizza als Abendessen und genossen diese zu 5t bei uns in der Wohnung. Ins Tanzlokal selbst konnten wir erst nach erfolgreichem (und mittlerweile gewohntem) ID-Volljährigkeits-Check und waren positiv überrascht von der Location und dem Selbstbewusstsein mancher sehr gut-gebauter Amerikanerinnen auf der Tanzfläche. Nicht einmal die leider etwas eintönige Hip-Hop-Musik konnte unsere Stimmung mindern. Da in den Staaten die Clubs und Bars um spätestens 2 Uhr die Pforten schließen, sind wir rechtzeitig abgehauen, um nicht zu lang bei der Kleiderabgabe anstehen zu müssen und machten uns dann auf den etwa 20 minütigen Heimweg. Zuhause angekommen eroberten wir lediglich noch unser Bett und erfreuten uns am ersehnten samstägige Ausschlafen.

Dieser stellte sich wie gewohnt als Tag der falschen Hoffnungen heraus. Verschiebt man doch unter der Woche alles auf das Wochenende, in der Hoffnung es wohl dort zu erledigen, blieben wir uns dem wochenendlichen Motto „gesagt – leider nicht getan“ treu und fuhren anstatt Uni-Assignments zu machen frisch und munter per Bus in den in North Charleston gelegenen Walmart, um dort einzukaufen. Neben ein paar überlebenswichitgen Konsumgüter, kamen wir auch einem klassischen latenten Nutzen nach und kauften uns einen neuen iPod nano. Nachdem ja mittlerweile unser Grundbedürfnisse (Wohnung, Nahrungsmittel, etc.) gestillt sind, erfreuten wir uns an diesem neuen putzigen mp3-Player wie kleine Kinder und vergasen Zeit und Raum. Irgendwann aus unserer Glückseligkeit aufgewacht, war es schon wieder abends und die Abendgestaltung stand an. Dadurch, dass es schon so spät war und wir bereits am Vortag länger am Weg waren, beschränkten wir uns auf einen kurzen Besuch im „La Hacienda“, um so gegen Mitternacht wiederum in unsere Betten zu fallen. Im Schlaf träumten wir wohl von den am Sonntag nun leider wirklich durchzuführenden Assignments, also schlimmster Albtraum *gg* Hoffentlich sind wir konsequenter, aber nachdem die Dringlichkeit immer Näher rückt (Montag Abgabe), wird der Stress wieder einmal unser Motivationsfaktor sein…