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Spring Break – Miami

Montag, 10. März 2008 0:42

Letzten Samstag begann unsere Reise nach Florida bereits um 4.00 Uhr Früh. Begleitet von den zwei Rechtlern Christoph und Andreas führte uns die erste Station der Spring Break Tour nach Miami. Mit einem Pontiac Grand Prix, dessen Kofferraum glücklicherweise all unsere Gepäckstücke für die einwöchige Reise schluckte, fuhren wir knapp 10 Stunden in Richtung Süden. Auf der Hinfahrt wechselten sich Benny und Christoph ab und genossen zum ersten Mal den Luxus eines Tempomaten.

Gegen Nachmittag fuhr ein ziemlich großes Auto mit vier verrückten MCI Studenten in Miami ein. – Die Fenster waren unten, im CD Player lief Will Smiths „Miami“ und das alles bei strahlendem Sonnenschein. Wir fuhren vorbei bei zahlreichen Wolkenkratzern, hinauf auf die Brücke, die Miami mit Miami Beach verbindet. Von dort aus hatte man auf einmal zahlreiche Kreuzfahrtschiffe im Blickfeld, umringt von kleinen Yachten und Segelbooten.

In Miami Beach das selbe Flair: breite Straßen, fette Autos und natürlich überall Palmen. Nur die Häuser waren jetzt nicht mehr so hoch. Dafür war extrem viel Verkehr, als wir auf den Ocean Drive auffahren wollten. Deshalb ging es nach dieser ersten Cruise zuerst einmal zum Check-In in unser Hotel sowie zum Flughafen, um das Auto zurückzugeben – das brauchten wir erst wieder eine Woche später.

Der erste Abend in Miami verlief recht ruhig – im nahe gelegenen Park war ein Reggae Festival und so genossen wir die Stimmung und aßen eine Kleinigkeit, bevor wir uns erschöpft in die Federn hauten.

Am Sonntag war ein ein Rundgang durch Miami Beach geplant. Mit dem Bus, der für USA ungewohnt häufig verkehrt und zudem auch noch billig war, ging es direkt an den Strand, wo wir uns von den Sonnenstrahlen verwöhnen ließen. Nach dem Mittagessen betrieben wir ein wenig Sightseeing und besichtigten das Holocaust Memorial. Am Abend erfüllte die Stadt aber unsere Erwartungen nicht ganz. Von ausgelassenen Partys und Straßen voll von Leuten war nichts zu sehen. Wir ließen uns davon aber nicht entmutigen und trafen uns mit den zwei Tourismus-Girls, die ebenfalls in der Stadt waren, auf einen Drink. So war für diesen Abend die 6er-MCI-Bande in Miami vereint.

Der Montag begann mit einem Ausflug nach „Coconut Grove – Kennsch Coconut Grove? – Des is a Stadtteil von Miami!“ – für jeden eingefleischte Stermann und Grissemann Fan ist es ein MUSS, hier vorbeizuschauen. (unsere Live Ster-/Grissemann-Interpretation) Abends machten wir noch eine kleine Shopping Tour durch den Bayside Market, einem Marktplatz direkt am Meer, und waren schon in Vorfreude auf den kommenden Tag, an dem wir das Land unter den Füßen verlieren und um 7.00 Uhr Früh in Richtung Bahamas aufbrechen sollten.

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Outlet, Live-Konzert, Fort Sumter und Steffis Geburtstag – Da ist was los ;)

Montag, 18. Februar 2008 0:14

So, heute gibt es einen sehr ausführlichen Bericht. Viel ist passiert in den letzten Tagen, aber fangen wir am Donnerstag an: der Valentinstag war für uns ja unifrei und was macht man mit einem Girl zur Feier des Tages? Genau, man besucht das nahe gelegene Outlet Center. Beeindruckt ging Steffi durch Shops von Skechers, Converse, Nike, Adidas und anderen Brand Names.

Auch ein Abstecher zum Walmart durfte nicht fehlen – wir wollen uns nämlich Fahrräder kaufen, die uns den Weg zum Strand verkürzen sollen. Die Busse fahren nämlich nicht direkt an den Strand und mit Rad könnten wir Folly Beach oder Sullivan’s Island in annehmbaren Zeiten erreichen. Leider war das 60-Dollar-Billig-Modell bereits ausverkauft – wir werden also nächste Woche noch einmal vorbeischauen.

Abends waren wir wieder einmal Basketball zuschauen. Die Cougars spielten gegen Chattanooga und gewannen 79 zu 73. Wir verließen das Spiel jedoch frühzeitig, da wir Karten für ein Valentinstags-Livekonzert hatten. Phantom Planet (bekannt durch den Titelsong von OC California) war in der Music Farm zu Gast.

Die Location ist für amerikanische Verhältnisse recht klein und es waren leider wenig Leute da, aber Phantom Planet und auch die Vorband waren gewaltig, auch wenn sie nur jeweils eine Stunde lang spielten. Wir mithüpfenden Internationals sind jedenfalls richtig aufgefallen in der Masse von Amerikanern, die alle nur still dastanden und lediglich die Musik „genossen“. Auch eine Zugabe verlangten wir vergeblich :(

Freitags war untertags nichts Besonderes – Unialltag halt ;) Am Abend lud der International Club zu einem Dinner in die Pizzeria „Mellow Mushroom“ – das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und stellten Steffi schnell mal allen Studenten vor. Den Abend ließen wir anschließend noch in einer Bar namens „Squeeze“ ausklingen. Squeeze deswegen, weil diese so eng ist, dass man sich vom Eingang zum hinteren Ende durch alle Leute durchquetschen (squeeze’n) muss :D

Am Samstag stand Sightseeing auf dem Programm. Nachdem wir ja bereits den Patriots Point erkundet hatten, blieb für heute noch das „Fort Sumter“. Das ist eine Festung auf einer kleinen Insel, die im Bürgerkrieg den Hafen von Charleston beschützte. Um halb drei stachen wir in See – unsere Bootsfahrt dauerte eine halbe Stunde – dann waren wir auf historischem Grund. Auf diesem Fort fielen nämlich die ersten Schüsse im Bürgerkrieg. Wir waren sehr beeindruckt von den Kanonen, Mauern und Einschüssen. Leider hatten wir nur eine Stunde Aufenthalt im Fort und hatten deswegen nur wenig Zeit für ein Kanonen-Fotoshooting :D – siehe Fotopage ;)

Abends feierten wir dann ausgiebig Steffis Geburtstag, sie wurde heute 22 Jahre alt – nochmals Gratulation von unserer Seite ;) Neben unseren zwei Tourismus Girls kam auch Malte vorbei und Börni war aus Nebraska via Skype live zugeschaltet. Der Großteil von uns machte sich nach dem verlängerten Vorglühen noch auf zu den Kanadiern Kristen und Nevin, wo noch ordentlich weitergefeiert wurde.

Jetzt haben wir bereits Sonntag – geschafft von der Geburtstagsfete standen wir erst gegen Mittag auf und gingen an den Pool zum Sonnenliegen. Für Benny war Waschtag und so sahen wir ihn vom Pool aus mehrmals zwischen Apartment und Wäscherei hin- und herdüsen. Am Abend kochten Steffi und Andy auf. Es gab Fischfilet auf Kartoffelscheiben mit Buttergemüse und Salat – ausgezeichnet :D