Mit ‘Tanger Outlet’ verschlagwortete Einträge

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Walking with Dinosaurs

Dienstag, 15. April 2008 10:19

Und schon wieder war Sonntag. Die Wochen vergehen wirklich mittlerweile wie im Flug und man merkt gar nicht wie schnell eigentlich die Uni vorbei ist. Jetzt haben wir nur mehr 1,5 Wochen bis Mittwoch nächster Woche normale Lehrveranstaltungen am College of Charleston. Dann folgen noch 1,5 Wochen, die für Projektabgaben und Klausuren zur Verfügung stehen und dann sind wir bereits fertig mit der Uni. In unserem Fall haben wir die letzte Abgabe am 30.April und somit rechtzeitig für den am 1.Mai anstehenden Flug nach Chicago :)

Doch zurück zum Sonntag. Dieser wurde langsam angegeangen, obwohl Andy bereits um 11 Uhr ein Teammeeting hatte und zwar für selbige Vorlesung, wegen der ich tags zuvor die Plantage früher verlassen hatte. Die Deadline für dieses Team Project war nämlich der Montag und da hieß es sich ranhalten. Während Andy beim Teammeeting war, fuhr ich um 1 mit Isi rauf nach North Charleston. Der Grund hierfür war, dass wir 1,5 Wochen davor Karten für ein Event namens „Walking with Dinosaurs“ erworben hatten, wo in 2 Jahre langer Arbeit Dinosaurer nachgebildet wurden, die sich sogar authentisch bewegten. Doch dazu etwas später. Abgerundet wurde der Trip durch eine kleine Shoppingtour durch das Tanger Outlet. Daduch fuhren wir schon um 1 los, um kurz vor 2 die Shoppingrunde zu beginnen, zwischendurch gönnten wir uns ein Subway-Mittagessen und um halb 5 düsten wir Richtung North Charleston Coliseum, wo pünktlich um 5 das Dino-Event über die Bühne ging. Durch Zufall war gerade an diesem Tag im Tanger Outlet auch noch ein kleine Corvette-Ausstellung und so konnte ich ein paar kultverdächtige Schnappschüsse amerikanischer Sportkarossen machen. Darüberhinaus machte sich dieses Mal der nahegelegene Flughafen sowie die Militärbasis bemerkbar, denn innerhalb kurzester Zeit flogen sowohl normale Passagierflugzeuge, sowie 2 US-Bomber und 3 F18 über das Outlet. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn die Kampfflugzeuge in Formation über einen drüberfliegen.

Die Shoppingtour durch ein neu erworbenes Hemd erfolgreich hinter sich gebracht, ging es ab zum eigentlichen Höhepunkt des Tages. Vorab wussten wir beide nicht genau wie die Show ablaufen wird und daher waren wir gespannt wie man die Urzeitgiganten in ein derartiges Event einbauen würde. Die Show selbst kann als Live-Dokumentation gesehen werden. So war ein Sprecher Mittelpunkt der Show, der uns von den Anfängen der Dinosaurier auf dem Urkontinent Pangäa in der Trias-Zeit bis hin zur späten Jura-Zeit, wo mit einem Kometeneinschlag das Ende der Urzeitkolosse besiegelt worden ist, durch eine atemberaubende Reise geleitet hat. Die Show umfasste 15 lebensgroße Dinosaurier, darunter die bekannteste: Stegosaurus, Triceratops, Ankylosaurus, Brachiosaurus, der Flugsaurier Pteranodon und natürlich darf das Aushängeschild der Urzeitreptilien mit Tyrannosaurs Rex nicht fehlen.

Sehr beeindruckend war generell wie flüssig und authentisch sich die Dinos bewegten und wie echt sie aussahen. Ein weiteres Staunen verursachte natürlich die Größe, welche vor allem beim Langhals Brachiosaurus, wo zunächst nur ein Junges in der „Manege“ war schon für sehr viel Begeisterung sorgte, aber als dann auch noch die dazugehörige Mama die Bühne betrat, war das einfach nur mehr spektakulär. Der Erzähler der während der ganzen Show versuchte in der Manege sich gegen die Dinos zu wehren war im Verhältnis zu diesem Giganten wie eine Ameise anzusehen. Abgerundet wurde die Show, die nicht nur aus Doku und Dinosaurierspazieren bestand, durch ein paar Szenen, wie sie sich damals abgespielt haben könnten. So wurden immer wieder Raptoprenangriffe dargestellt, aber auch ein Kampf zweier Triceratops um die Führungsrolle in der Herde.

Alles in Allem eine wunderbare Show, die neben Wissen auch Erstaunen und etwas Spaß vermittelt, vor allem die Rolle des Erzählers, der einerseits durch die Show führte und das Wissen vermittelte, aber andererseits immer wieder von einem Mini-T-Rex attackiert wurde, war einfach sehr gut inszeniert.

Anschließend an die beinahe 2 Stunden lange Show, mussten wir eine gute Stunde auf den Bus warten. Diese Zeit nutzten wir zum Einkaufen im nahegelegenen Walmart und so gegen 9 Uhr abends war der Heimathafen in der Meetingstreet erreicht. Dadurch, dass am nächsten Tag ja die bereits erwähnte Deadline des ersten Semesterteamprojektes war, wurde dann noch etwas weitergearbeitet und dann später in den Schlaf zu fallen , um von den urzeitlichen Geschehnissen des heutigen Tages zu träumen…

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Karwoche & Osterwochenende

Montag, 24. März 2008 17:17

Nachdem wir jetzt ein paar Tage etwas nachlässig mit Blog schreiben waren, gibt es ein paar Tage aufzuholen. Vorab ist zu schicken, dass wir derzeit es unitechnisch gesehen etwas ruhiger haben und somit unsere Freizeit genossen haben. Doch hier ein kurzer Rückblick. Mittwochabends haben wir uns mit den Fahrrädern auf nach Mt.Pleasent gemacht, um dort den Kinofilm „Vantage Point“ mit Dennis Quaid und Forrest Whitaker anzusehen. Dieser ist ein Actionfilm, der aus mehreren Perspektiven eine Handlung erzählt. Meiner Meinung nach ein wirklich guter Film, der im Ranking der bisher in den USA gesehenen (National Treasure, Jumper und Juno) wohl aufgrund der Handlung eine der beiden Spitzenplätze eingenommen hat.

Donnerstags hieß es dann wieder einmal Shoppingtour in Richtung North Charleston, also Tanger Outlet und Walmart, wobei vor allem das Tanger Outlet sehr erfolgreich war und mir (Benny) mit neuen Schuhen sowie einem Hemd für die bevorstehende Präsentation bescherte. Auch im Walmart haben wir zugeschlagen und sind nun stolze Besitzer zweier gemütlicher Campingstühle :)

Erfreulicherweise konnten konnten Christoph und ich dann am Karfreitag unsere Chicago-Reise Anfang Mai plantechnisch in die Tat umsetzen und haben Flug sowie Unterkunft bereits gebucht – Beides erstaunlich preiswert und wir sind schon sehr gespannt auf die 3.größte US-Stadt mit den höchsten Wolkenkratzern in den Staaten. Andy wird uns ja leider auf diesem Trip nicht begleiten. Im Anschluss daran hieß es am Abend wieder einmal Party und zu viert (Barbara sprengte die 3er Jungs-Runde) ging es zuerst in Richtung O’Malleys – einem Irish Pub ganz in der Nähe unserer Wohnung, wo eine Live-Band spielte. Gegen Mitternacht beschlossen wir dann kurzerhand noch ins Purple Tree zu düsen, wo u.a. auch die Deutschen zu gagnen waren und wir somit eine etwas größere Runde von etwa 10 Leuten bildeten. Allerdings ist uns dann gegen 20 vor 2 wieder einmal die amerikanische Gesetzeslage mit Sperrstunde um 2 etwas auf die Nerven gegangen, wurden wir doch regelrecht aus dem Club „rausgedrängt“ und konnten nicht einmal unser Getränk austrinken. Naja, wieder um eine Erfahrung reicher.

Ostersamstag war dann einer der bisher schönsten Tage hier in Charleston, den wir einerseits mit Frühstücken gehen – Andy ist dabei mit den Mädels in ein in der Nähe befindliches afrikanisches Lokal gegagen – bzw. ausschlafen – Benny ließ es sich nicht nehmen, dass erste Mal seit über 3 Wochen richtig auszuschlafen – begonnen. Der Nachmittag erwies sich dann als ebenso relaxt und bei 25° genossen wir diesen am Pool in der Sonne. (siehe Fotos) Der Abend gestaltete sich ebenso wie der Tag sehr einfach und gemütlich und Christoph kam vorbei und wir schauten einen Film über das Internet. Ich glaube, das werden wir in Zukunft vermehrt machen, da dies ein durchaus vollwertiger Ersatz unseres nicht vorhandenen Fernseher darstellt. *gg* Zum Ausgehen waren wir nicht motiviert…

Ostersonntag war dann 100% kontrovers zu daheim. Erstens hatten wir weder Schnee noch Kälte und zweitens war keiner da, der uns ein Osternest bescherte. Außerdem hieß es für mich die aufgeschobene PR-Präsentation für Montag zu erledigen, an der ich dann summesummarum etwa 3 Stunden arbeitete. In dieser Zeit machte sich Andy auf die Welt zu erkunden und düste per Bike in Richtung Sullivan’s Island, wo er ein paar Schnappschüsse vom Meer in South Carolina machte. Am späten Nachmittag ließen dann die Mädels mit einer Überraschung aufhorchn und baten uns zu einer Challenge an den Pool. Diese aus 4 Teilaufgaben bestehende Herausforderung (teils Fragen, teils Aufgaben) meisterten wir mit Bravur und die Mädels honorierten das mit einem selbstgemachten Osternest für uns beide. Dieses hat uns sehr gefreut und wir konnten uns (Gott sei Dank) mit 2 kleinen Schoko-Osterhasen revanchieren.

Doch wieder einmal beugte sich ein Wochenende viel zu schnell dem Ende zu und wir fanden uns kurzerhand an einem mit Lehrveranstaltungen vollgespickten Ostermontag, der hier in den USA kein Feiertag ist und darüber hinaus auch noch eine Team-Präsentation für mich beinhaltete. Diese ging durchaus reibungslos über die Bühne und ich glaube, der für die Präsentation angefertigte Film, der mich tags zuvor nahezu die gesamten erwähnten 3 Stunden beschäftigte, hat sich gelohnt und ist gut angekommen. Dieser Film über eine Exxon Case Study (über die Ölkatastrophe der Exxon Valdez 1989) ist auch über Youtube abrufbar und im Anschluss an diesen Eintrag ersichtlich. Tja, nun geht der Tag langsam zur Neige und wir haben Gewissheit, dass aufgrund mehrerer Assignments wohl das nächste Wochenende nicht so fein werden würd, aber mal schauen…. :)

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SALE & Go Cougars

Freitag, 18. Januar 2008 20:01

Nachdem wir gestern wiederum keine Zeit gefunden haben einen Blog-Eintrag zu schreiben, kommt hier eine Zusammenfassung des gestrigen Donnerstages.

An diesem Tage haben wir eine kleine Tour nach North Charleston unternommen und hierbei wiederum die öffentlichen Verkehrsmittel, die hier in Charleston den klingenden Namen CARTA tragen, bemüht. Begonnen hat der Trip um ca. 11 Uhr und da die Fahrt in eine Richtung ca. 50Minuten andauert, konnten wir uns ein ausführliches Bild vom monsunartigen regnerischen Wetter machen. Da die Straßen kein vergleichbares Kanalwesen wie zuhause aufweisen, staute sich das Regenwasser am Wegesrand immer wieder zu ungewohnt großen und auch teilweise tiefen Pfützen, durch die unser Bus sowie die anderen Verkehrsteilnehmer schnurstracks durchgefahren sind und durchaus passable Wasserfontänen bis zu einem guten Meter Höhe auslösten – kein Kompromiss für Fußgänger, die allerdings ohnehin nicht zu sehen waren.

In North Charleston angekommen, lockerte es etwas auf und der Regen beschränkte sich zum Glück auf leichtes Nieseln. Das von der Ferne mikrig aussehnde Outlet-Center, das wie ein kleines Dorf aus ca. 30 Geschäften aufgebaut war. Die Geschäfte deckten dabei ein breites Spektrum ab so waren neben den populären Sportartikelhersteller auch Outlets von Tommy Hilfiger, Guess, GAP, Samsonite, Black & Decker, Banana Republic und viele andere zu finden. Das zu Beginn zögerliche Einkaufen wurde bei 50% oder genauer gesagt einem von uns beiden nahezu zu einem kleinen Kaufrausch, aber wir möchten hier keine konkreten Namen nennen. (Siehst Andy jetzt weiß keiner, dass du gemeint bist ;)

Nach erfolgreich geschlagener und vor allem preiswerter Einkaufsschlacht, die zumeist in den Läden der Sportartikelhersteller Adidas, Nike und Reebok durchgeführt wurde, konnten wir erfolgreich auf eine für Männer beachtliche Beute von Laufschuhen, Sneakers, Socken, Baseballmütze und Laufshirt zurückblicken. Anschließend besuchten wir wieder einmal die Touristenattraktion Nummer Eins der Vereinigten Staaten – Richtig, den Walmart, der vis-a-vis vom Outlet-Center zu finden ist.

Um 16 Uhr bauten wir dann die Zelte in North-Charleston ab, cruisten wiederum 50Minuten mit dem Öffi zurück nach Charleston DownTown, da wir bereits um kurz nach 6 unseren nächsten Termin und zwar den Treffpunkt zum Basketballspiel unseres Collegeteams hatten. Die hier ansässigen Cougars trafen nämlich auf Wofford und als International konnten wir das erste Spiel kostenlos genießen. Die Party war etwas durchwachsen und die Punkteausbeute nicht erwünschenswert, trotzdem konnte sich unser Team Mitte der zweiten Hälfte (hier wurdne 2 Hälften zu je 20 Minuten gespielt) mit bis zu 11 Punkten absetzen und so schlussendlich ziemilch klar gewinnen. Dem mäßigen Spielverlauf – kein einziger Slam-Dunk in 40 Minuten! – entgegen, war die Stimmung in der Halle durchaus gut. Dazu beigetragen hat einerseits das Maskottchen, das die ganze Zeit eine durchaus lustige und attraktionswürdige Show mit Tanzeinlagen geboten hat sowie andererseits das lokale Blasorchester, das in den Zwischenpause mit Hits wie Final Countdown, Smoke on the Water, Rocky, Eye of the Tiger usw. im wahrsten Sinne des Wortes aufgegeigt hat. Cheerleadertechnisch hätten wir uns mehr Akrobatik gewünscht, aber dadurch, dass diese am anderen Ende der Halle positioniert waren und wir prinzipiell das Spiel beobachteten (mehr oder weniger), konnten wir vielleicht nicht alle Einlagen sehen. Anschließend sind wir noch mit ein paar Deutschen, Kanadiern und anderen MCIlern in ein Irish Pub gepilgert und haben nach etwa 2-3 Getränken wieder den Heimmarsch angetreten. In der Gruppe ist es meist ziemlich lustig und man hat sich noch relativ viel zu erzählen. Zuhause angekommen, fielen wir wiedereinmal hundemüde ins Bett und konnten den durchaus erfolgreichen Tag (Einkauf!) noch einmal Revue passieren lassen.