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Walking with Dinosaurs

Dienstag, 15. April 2008 10:19

Und schon wieder war Sonntag. Die Wochen vergehen wirklich mittlerweile wie im Flug und man merkt gar nicht wie schnell eigentlich die Uni vorbei ist. Jetzt haben wir nur mehr 1,5 Wochen bis Mittwoch nächster Woche normale Lehrveranstaltungen am College of Charleston. Dann folgen noch 1,5 Wochen, die für Projektabgaben und Klausuren zur Verfügung stehen und dann sind wir bereits fertig mit der Uni. In unserem Fall haben wir die letzte Abgabe am 30.April und somit rechtzeitig für den am 1.Mai anstehenden Flug nach Chicago :)

Doch zurück zum Sonntag. Dieser wurde langsam angegeangen, obwohl Andy bereits um 11 Uhr ein Teammeeting hatte und zwar für selbige Vorlesung, wegen der ich tags zuvor die Plantage früher verlassen hatte. Die Deadline für dieses Team Project war nämlich der Montag und da hieß es sich ranhalten. Während Andy beim Teammeeting war, fuhr ich um 1 mit Isi rauf nach North Charleston. Der Grund hierfür war, dass wir 1,5 Wochen davor Karten für ein Event namens „Walking with Dinosaurs“ erworben hatten, wo in 2 Jahre langer Arbeit Dinosaurer nachgebildet wurden, die sich sogar authentisch bewegten. Doch dazu etwas später. Abgerundet wurde der Trip durch eine kleine Shoppingtour durch das Tanger Outlet. Daduch fuhren wir schon um 1 los, um kurz vor 2 die Shoppingrunde zu beginnen, zwischendurch gönnten wir uns ein Subway-Mittagessen und um halb 5 düsten wir Richtung North Charleston Coliseum, wo pünktlich um 5 das Dino-Event über die Bühne ging. Durch Zufall war gerade an diesem Tag im Tanger Outlet auch noch ein kleine Corvette-Ausstellung und so konnte ich ein paar kultverdächtige Schnappschüsse amerikanischer Sportkarossen machen. Darüberhinaus machte sich dieses Mal der nahegelegene Flughafen sowie die Militärbasis bemerkbar, denn innerhalb kurzester Zeit flogen sowohl normale Passagierflugzeuge, sowie 2 US-Bomber und 3 F18 über das Outlet. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn die Kampfflugzeuge in Formation über einen drüberfliegen.

Die Shoppingtour durch ein neu erworbenes Hemd erfolgreich hinter sich gebracht, ging es ab zum eigentlichen Höhepunkt des Tages. Vorab wussten wir beide nicht genau wie die Show ablaufen wird und daher waren wir gespannt wie man die Urzeitgiganten in ein derartiges Event einbauen würde. Die Show selbst kann als Live-Dokumentation gesehen werden. So war ein Sprecher Mittelpunkt der Show, der uns von den Anfängen der Dinosaurier auf dem Urkontinent Pangäa in der Trias-Zeit bis hin zur späten Jura-Zeit, wo mit einem Kometeneinschlag das Ende der Urzeitkolosse besiegelt worden ist, durch eine atemberaubende Reise geleitet hat. Die Show umfasste 15 lebensgroße Dinosaurier, darunter die bekannteste: Stegosaurus, Triceratops, Ankylosaurus, Brachiosaurus, der Flugsaurier Pteranodon und natürlich darf das Aushängeschild der Urzeitreptilien mit Tyrannosaurs Rex nicht fehlen.

Sehr beeindruckend war generell wie flüssig und authentisch sich die Dinos bewegten und wie echt sie aussahen. Ein weiteres Staunen verursachte natürlich die Größe, welche vor allem beim Langhals Brachiosaurus, wo zunächst nur ein Junges in der „Manege“ war schon für sehr viel Begeisterung sorgte, aber als dann auch noch die dazugehörige Mama die Bühne betrat, war das einfach nur mehr spektakulär. Der Erzähler der während der ganzen Show versuchte in der Manege sich gegen die Dinos zu wehren war im Verhältnis zu diesem Giganten wie eine Ameise anzusehen. Abgerundet wurde die Show, die nicht nur aus Doku und Dinosaurierspazieren bestand, durch ein paar Szenen, wie sie sich damals abgespielt haben könnten. So wurden immer wieder Raptoprenangriffe dargestellt, aber auch ein Kampf zweier Triceratops um die Führungsrolle in der Herde.

Alles in Allem eine wunderbare Show, die neben Wissen auch Erstaunen und etwas Spaß vermittelt, vor allem die Rolle des Erzählers, der einerseits durch die Show führte und das Wissen vermittelte, aber andererseits immer wieder von einem Mini-T-Rex attackiert wurde, war einfach sehr gut inszeniert.

Anschließend an die beinahe 2 Stunden lange Show, mussten wir eine gute Stunde auf den Bus warten. Diese Zeit nutzten wir zum Einkaufen im nahegelegenen Walmart und so gegen 9 Uhr abends war der Heimathafen in der Meetingstreet erreicht. Dadurch, dass am nächsten Tag ja die bereits erwähnte Deadline des ersten Semesterteamprojektes war, wurde dann noch etwas weitergearbeitet und dann später in den Schlaf zu fallen , um von den urzeitlichen Geschehnissen des heutigen Tages zu träumen…

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Karwoche & Osterwochenende

Montag, 24. März 2008 17:17

Nachdem wir jetzt ein paar Tage etwas nachlässig mit Blog schreiben waren, gibt es ein paar Tage aufzuholen. Vorab ist zu schicken, dass wir derzeit es unitechnisch gesehen etwas ruhiger haben und somit unsere Freizeit genossen haben. Doch hier ein kurzer Rückblick. Mittwochabends haben wir uns mit den Fahrrädern auf nach Mt.Pleasent gemacht, um dort den Kinofilm „Vantage Point“ mit Dennis Quaid und Forrest Whitaker anzusehen. Dieser ist ein Actionfilm, der aus mehreren Perspektiven eine Handlung erzählt. Meiner Meinung nach ein wirklich guter Film, der im Ranking der bisher in den USA gesehenen (National Treasure, Jumper und Juno) wohl aufgrund der Handlung eine der beiden Spitzenplätze eingenommen hat.

Donnerstags hieß es dann wieder einmal Shoppingtour in Richtung North Charleston, also Tanger Outlet und Walmart, wobei vor allem das Tanger Outlet sehr erfolgreich war und mir (Benny) mit neuen Schuhen sowie einem Hemd für die bevorstehende Präsentation bescherte. Auch im Walmart haben wir zugeschlagen und sind nun stolze Besitzer zweier gemütlicher Campingstühle :)

Erfreulicherweise konnten konnten Christoph und ich dann am Karfreitag unsere Chicago-Reise Anfang Mai plantechnisch in die Tat umsetzen und haben Flug sowie Unterkunft bereits gebucht – Beides erstaunlich preiswert und wir sind schon sehr gespannt auf die 3.größte US-Stadt mit den höchsten Wolkenkratzern in den Staaten. Andy wird uns ja leider auf diesem Trip nicht begleiten. Im Anschluss daran hieß es am Abend wieder einmal Party und zu viert (Barbara sprengte die 3er Jungs-Runde) ging es zuerst in Richtung O’Malleys – einem Irish Pub ganz in der Nähe unserer Wohnung, wo eine Live-Band spielte. Gegen Mitternacht beschlossen wir dann kurzerhand noch ins Purple Tree zu düsen, wo u.a. auch die Deutschen zu gagnen waren und wir somit eine etwas größere Runde von etwa 10 Leuten bildeten. Allerdings ist uns dann gegen 20 vor 2 wieder einmal die amerikanische Gesetzeslage mit Sperrstunde um 2 etwas auf die Nerven gegangen, wurden wir doch regelrecht aus dem Club „rausgedrängt“ und konnten nicht einmal unser Getränk austrinken. Naja, wieder um eine Erfahrung reicher.

Ostersamstag war dann einer der bisher schönsten Tage hier in Charleston, den wir einerseits mit Frühstücken gehen – Andy ist dabei mit den Mädels in ein in der Nähe befindliches afrikanisches Lokal gegagen – bzw. ausschlafen – Benny ließ es sich nicht nehmen, dass erste Mal seit über 3 Wochen richtig auszuschlafen – begonnen. Der Nachmittag erwies sich dann als ebenso relaxt und bei 25° genossen wir diesen am Pool in der Sonne. (siehe Fotos) Der Abend gestaltete sich ebenso wie der Tag sehr einfach und gemütlich und Christoph kam vorbei und wir schauten einen Film über das Internet. Ich glaube, das werden wir in Zukunft vermehrt machen, da dies ein durchaus vollwertiger Ersatz unseres nicht vorhandenen Fernseher darstellt. *gg* Zum Ausgehen waren wir nicht motiviert…

Ostersonntag war dann 100% kontrovers zu daheim. Erstens hatten wir weder Schnee noch Kälte und zweitens war keiner da, der uns ein Osternest bescherte. Außerdem hieß es für mich die aufgeschobene PR-Präsentation für Montag zu erledigen, an der ich dann summesummarum etwa 3 Stunden arbeitete. In dieser Zeit machte sich Andy auf die Welt zu erkunden und düste per Bike in Richtung Sullivan’s Island, wo er ein paar Schnappschüsse vom Meer in South Carolina machte. Am späten Nachmittag ließen dann die Mädels mit einer Überraschung aufhorchn und baten uns zu einer Challenge an den Pool. Diese aus 4 Teilaufgaben bestehende Herausforderung (teils Fragen, teils Aufgaben) meisterten wir mit Bravur und die Mädels honorierten das mit einem selbstgemachten Osternest für uns beide. Dieses hat uns sehr gefreut und wir konnten uns (Gott sei Dank) mit 2 kleinen Schoko-Osterhasen revanchieren.

Doch wieder einmal beugte sich ein Wochenende viel zu schnell dem Ende zu und wir fanden uns kurzerhand an einem mit Lehrveranstaltungen vollgespickten Ostermontag, der hier in den USA kein Feiertag ist und darüber hinaus auch noch eine Team-Präsentation für mich beinhaltete. Diese ging durchaus reibungslos über die Bühne und ich glaube, der für die Präsentation angefertigte Film, der mich tags zuvor nahezu die gesamten erwähnten 3 Stunden beschäftigte, hat sich gelohnt und ist gut angekommen. Dieser Film über eine Exxon Case Study (über die Ölkatastrophe der Exxon Valdez 1989) ist auch über Youtube abrufbar und im Anschluss an diesen Eintrag ersichtlich. Tja, nun geht der Tag langsam zur Neige und wir haben Gewissheit, dass aufgrund mehrerer Assignments wohl das nächste Wochenende nicht so fein werden würd, aber mal schauen…. :)

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Charleston – Back to Reality

Freitag, 14. März 2008 21:02

Nach der späten Rückkehr am Sonntag war das Aufstehen am Montag in der Früh ziemlich hart. Doch der Unialltag rief, und so waren wir pünktlich um 10 Uhr wieder in unserer ersten Data-Mining-Vorlesung nach den Ferien. Es folgte „Electronic Publishing and Design“ sowie „Software Architecture and Design“. Die letzte Vorlesung „Public Relations“ entfiel kurzfristig.

Dienstag Früh erfolgte eine Ist-Bestandsaufnahme – immerhin waren wir ja eine Woche nicht in der Wohnung und deswegen war so gut wie nichts mehr zu Essen im Kühlschrank. Außerdem streikte Andys Bike wieder einmal – die Luft im hinteren Reifen hatte sich über Spring Break irgendwie „in Luft aufgelöst“ *lol*. Also ging’s auf zum Walmart: Luftpumpe und Lebensmittel kaufen.

Ein weiteres Missgeschick ist Andy während Spring Break passiert: seine neue Digicam ist beim Sonnenliegen am Pool verloren gegangen – ob gestohlen oder verloren: eine neue musste her. Deswegen erfolgte Dienstag Abend eine Bestellung auf Amazon – die gleiche Kamera, die er verloren hatte sollte noch diesen Freitag wieder in der Meeting Street eintreffen.

Am Mittwoch nach den Vorlesungen kam die Idee auf, in das nahe gelegene Kino in Mount Pleasant zu gehen – zusammen mit Christoph wir wollten uns „Juno“ ansehen. Die Hinfahrt erleichterte uns der Bus, doch den Rückweg mussten wir leider zu Fuß bestreiten. Da die Busse nach 21 Uhr nicht mehr verkehren, hatten wir eigentlich geplant, mit dem Taxi nach Hause zu fahren. Dies war jedoch schwerer als gedacht, weil unser Mobilfunknetz ausfiel und Mt. Pleasant bei Nacht wie ausgestorben ist. Nach ca. 50 Minuten Fußmarsch über die Arthur J. Ravanell Bridge fielen wir gegen 12 Uhr erschöpft in die Federn. Das nächste Mal nehmen wir das Fahrrad ;)

Am Donnerstag erledigten wir untertags das erstes Assignment nach dem Break, ein Take Home Exam für Data Mining. Nachmittags genossen wir das schöne Wetter am Pool und festigten unsere Bahama-Bräune :D Nach dem Sonnenuntergang wurde in der Mensa zu Abend gegessen. Verwöhnt vom guten Essen im all inclusive Club, konnte das Mensa-Essen unsere Erwartungen leider nicht erfüllen. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir uns bald wieder daran gewöhnt haben :) . Anschließend an das Abendessen folgte seit langem wieder ein Uno-Abend mit Christoph, Isi und Barbara.

Freitag nach den Vorlesungen musste Andy abermals zum Walmart: sein Rad verlor schon wieder Luft und auch das Pedal verabschiedete sich langsam. Also schon wieder per Bus nach James Island, Rad umtauschen und per Bike zurück nach Charleston. Ungefähre Dauer des „Ausfluges“: 2,5 Stunden.

Abends erledigten wir noch die restlichen, ausständigen Assignments und packten für das kommende Wochenende, das wir ja in Savannah verbringen werden. Am Samstag um 10 Uhr geht es los!

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I want to ride my bicycle

Donnerstag, 21. Februar 2008 9:58

Nachdem das Wochenende gut überstanden war, ging es frisch und munter in eine neue Uniwoche. Mittlerweile schon die vorletzte vor Spring Break. Dieser ist auch gleich der erste Punkt bei dem ich etwas verweilen möchte. Haben wir mittlerweile schon einige Pläne dafür gestiftet, so steht nun endgültig fest was wir machen werden. Nach langem hin und herüberlegen und über Panama City Beach, nach Daytona Beach, Florida-Rundreise und Mexiko, haben wir uns entschlossen nun mit einer Cruise auf die Bahamas zu fahren. Das heißt in knapp 2 Wochen weiße Sandstrände und Palmen ahoi. Wir sind schon sehr gespannt wie es dort ist und wie diese Woche wird… Gefahren wird als Quartett, denn wir bekommen ähnlich wie in Charlotte Unterstützung von unseren beiden Rechtlern Christoph und Andi.

Doch das Buchen unserer Bahmas-Schiff-Reise sollte nicht das einzige Highlight dieser Woche bleiben. Am Montag haben wir unseren ersten richtigen Test, den wir die Woche zuvor in Data Mining zu schreiben hatten, zurückbekommen und das Ergebnis kann sich sehen lassen, konnten wir uns doch mit einem A auszeichnen. Allerdings sollte das nicht das das zuvor angesprochene weitere Highlight sein. Gestern, Dienstag, sind wir nachmittags extra zu einem anderen Walmart aufgebrochen, und zwar zu dem auf James Island, welches die westliche Halbinsel neben der Halbinsel Charleston ist, um wieder einmal wegen Fahrräder zu schaun und sind tatsächlich fündig geworden. Die neue Fahrradgang bereits gegründet, machen wir ab nun Charleston per Bike unsicher und genießen die komfortable Flexibilität und Unabhängigkeit vom öffentlichen Transportsystem. Ebenso ist nun die Uni in guten 5 Minuten erreichbar geworden :)

So mittlerweile ist auch der Mittwoch (unser zweiter anstrengender Unitag) bereits hinter uns und wir freuten uns darauf am Abend noch ins „College-Kino“ zu gehen, denn morgen ist Ausschlafen angesagt. Doch leider fand dieses aus unerklärlichen Gründen nicht statt. So, gingen wir zum nächsten DVD-Verleih, um zumindest in den Genuss eines abendlichen Films zu kommen. Nach langem Überlegen welcher Film es nun sein sollte, wurden wir informiert, dass nur US-Bürger Filme ausleihen könnten, da eine Driving Licence dafür von Nöten ist. Tja, so dürfen in den USA nur Autofahrer DVDs ausleihen: Klingt komisch, ist aber so….

So hieß es für uns ab auf den Heimweg und zuhause angekommen winkte wieder einmal eine Runde UNO…

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Outlet, Live-Konzert, Fort Sumter und Steffis Geburtstag – Da ist was los ;)

Montag, 18. Februar 2008 0:14

So, heute gibt es einen sehr ausführlichen Bericht. Viel ist passiert in den letzten Tagen, aber fangen wir am Donnerstag an: der Valentinstag war für uns ja unifrei und was macht man mit einem Girl zur Feier des Tages? Genau, man besucht das nahe gelegene Outlet Center. Beeindruckt ging Steffi durch Shops von Skechers, Converse, Nike, Adidas und anderen Brand Names.

Auch ein Abstecher zum Walmart durfte nicht fehlen – wir wollen uns nämlich Fahrräder kaufen, die uns den Weg zum Strand verkürzen sollen. Die Busse fahren nämlich nicht direkt an den Strand und mit Rad könnten wir Folly Beach oder Sullivan’s Island in annehmbaren Zeiten erreichen. Leider war das 60-Dollar-Billig-Modell bereits ausverkauft – wir werden also nächste Woche noch einmal vorbeischauen.

Abends waren wir wieder einmal Basketball zuschauen. Die Cougars spielten gegen Chattanooga und gewannen 79 zu 73. Wir verließen das Spiel jedoch frühzeitig, da wir Karten für ein Valentinstags-Livekonzert hatten. Phantom Planet (bekannt durch den Titelsong von OC California) war in der Music Farm zu Gast.

Die Location ist für amerikanische Verhältnisse recht klein und es waren leider wenig Leute da, aber Phantom Planet und auch die Vorband waren gewaltig, auch wenn sie nur jeweils eine Stunde lang spielten. Wir mithüpfenden Internationals sind jedenfalls richtig aufgefallen in der Masse von Amerikanern, die alle nur still dastanden und lediglich die Musik „genossen“. Auch eine Zugabe verlangten wir vergeblich :(

Freitags war untertags nichts Besonderes – Unialltag halt ;) Am Abend lud der International Club zu einem Dinner in die Pizzeria „Mellow Mushroom“ – das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und stellten Steffi schnell mal allen Studenten vor. Den Abend ließen wir anschließend noch in einer Bar namens „Squeeze“ ausklingen. Squeeze deswegen, weil diese so eng ist, dass man sich vom Eingang zum hinteren Ende durch alle Leute durchquetschen (squeeze’n) muss :D

Am Samstag stand Sightseeing auf dem Programm. Nachdem wir ja bereits den Patriots Point erkundet hatten, blieb für heute noch das „Fort Sumter“. Das ist eine Festung auf einer kleinen Insel, die im Bürgerkrieg den Hafen von Charleston beschützte. Um halb drei stachen wir in See – unsere Bootsfahrt dauerte eine halbe Stunde – dann waren wir auf historischem Grund. Auf diesem Fort fielen nämlich die ersten Schüsse im Bürgerkrieg. Wir waren sehr beeindruckt von den Kanonen, Mauern und Einschüssen. Leider hatten wir nur eine Stunde Aufenthalt im Fort und hatten deswegen nur wenig Zeit für ein Kanonen-Fotoshooting :D – siehe Fotopage ;)

Abends feierten wir dann ausgiebig Steffis Geburtstag, sie wurde heute 22 Jahre alt – nochmals Gratulation von unserer Seite ;) Neben unseren zwei Tourismus Girls kam auch Malte vorbei und Börni war aus Nebraska via Skype live zugeschaltet. Der Großteil von uns machte sich nach dem verlängerten Vorglühen noch auf zu den Kanadiern Kristen und Nevin, wo noch ordentlich weitergefeiert wurde.

Jetzt haben wir bereits Sonntag – geschafft von der Geburtstagsfete standen wir erst gegen Mittag auf und gingen an den Pool zum Sonnenliegen. Für Benny war Waschtag und so sahen wir ihn vom Pool aus mehrmals zwischen Apartment und Wäscherei hin- und herdüsen. Am Abend kochten Steffi und Andy auf. Es gab Fischfilet auf Kartoffelscheiben mit Buttergemüse und Salat – ausgezeichnet :D

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Patriots Point und die USS Yorktown

Mittwoch, 13. Februar 2008 15:59

Vielleicht noch ein Kommentar zu unserem Test am Montag: nachdem der Lehrer uns diesen ausgeteilt hat, hat er das Klassenzimmer auch schon wieder verlassen, um noch andere wichtige Sachen zu erledigen. Bei uns in Österreich wäre der Test spätestens jetzt zu einer Gruppenarbeit ausgeartet. Die Amerikaner ließen sich aber durch diese „Kleinigkeit“ nicht ablenken und jeder blieb ruhig und auf seinen Zettel konzentriert – kein Schwindeln, kein Abschauen vom Nachbarn – so ehrlich sind unsere Kollegen ;)

Jetzt aber zum freien Dienstag: nach einem ausgiebigen Frühstück schmiedeten wir Pläne über unsere heutigen Aktivitäten. Wir wollten zum Patriots Point und uns den dort stationierten Flugzeugträger „USS Yorktown“ ansehen. Außerdem war ein Großeinkauf im Walmart geplant.

Bei bewölktem Wetter ging es dann gegen Mittag mit dem Bus los in Richtung Patriots Point. Hier sind Geschütze und Kanonen aus dem zweiten Weltkrieg ausgestellt. Außerdem kommt man über einen Steg direkt auf den Flugzeugträger, ein U-Boot und noch zwei weitere Kriegsschiffe. Die Hauptattraktion war jedoch der Aircraft Carrier „USS Yorktown“ – auf dem Unterdeck, im Flugzeughangar, beginnt die Ausstellung. Hier kann man sich sogar in einen Bomber hineinsetzen und selbst „Pilot spielen“. Anschließend gibt es sechs Touren durch das Innere des Kreuzers. Diese führen durch die Kantine, Metzgerei, Bäckerei in die Offiziersmesse. Danach durch Kajüten und Schlafsäle zum Maschinenraum, dann auf das Flugdeck und schließlich auch auf die Brücke dieses gewaltig großen Schiffes. Von dort hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die Downtown von Charleston und natürlich auf das weite Meer. Die fast vier Stunden an Bord vergingen wie im Flug und wir waren wirklich beeindruckt. Nachdem wir auch noch kurz durch das U-Boot „USS Clamagore“ durchmarschierten, waren wir sichtlich geschafft von dem „Exkursions-Nachmittag auf Hoher See“.

Mit dem Bus ging es danach weiter zum Walmart, wo wir ja noch einkaufen wollten – bevor wir in den Supermarkt gingen, aßen wir noch im Applebee’s Burger und Ribs. Gesättigt von den guten Speisen, waren wir nun bereit für unseren Großeinkauf. Da wir nicht alles im Walmart erhielten, mussten wir nach unserer Rückkehr in der Downtown noch bei „Piggly Wiggly“ die restlichen Besorgungen erledigen. Gegen 21 Uhr kamen wir dann geschafft zu Hause an.

Noch ein Update gibt’s für diesen Tag: wir fahren nun doch nicht mehr nach Panama City Beach über Springbreak. Stattdessen steht entweder ein Roadtrip durch Florida oder eine Kreuzfahrt ab Charleston auf dem Programm. Wie wir uns nun endgültig entscheiden werden, wissen wir spätestens heute Abend nach unseren Vorlesungen.

Womit wir auch schon beim Mittwoch wären. Als besonderes Highlight bekochte uns Steffi heute zu Mittag – es gab Chinesisch (also Putenfleisch mit Gemüse und Reis) – sehr lecker und empfehlenswert – danke Steffi :D

Jetzt haben wir in Kürze unsere letzte Vorlesung für heute und anschließend werden wir uns wegen Spring Break entscheiden. Näheres wissen wir dann Ende der Woche. See you!

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Time is running

Sonntag, 3. Februar 2008 10:24

Am letzten Sonntag noch etwas Ehrfurcht vor der Woche gehabt, da diese wieder einmal alle Vorlesungen umfasste, verging sie äußerst rasch. Doch bevor das nächste Wochenende anstand, hatten wir da zuerst noch den Freitag, der wie gewohnt 2 am Vormittag abgehaltene Vorlesung umfasste. In Data Mining mussten wir unser erstes Assignment abgeben und staunten nicht schlecht als der Vortragende gleich das nächste ankündigte. Die somit eingefahrenen Minuspunkte konnte er sich aber gleich wieder ausbessern als er ankündigte, dass der am Montag geplante Test aufgrund des Superbowl-Sonntags verschoben wird. „Ich bin doch nicht herzlos….“, meinte er. Somit trennte uns nur noch eine banale letzte Vorlesungseinheit vom ersehnten Wochenende, in der wir ein bisschen im Programm Adobe Photoshop herumspielten und wiederum auf den sonntägigen Superbowl hingewiesen wurden, da wir einen entsprechenden Banner designen mussten. Außerdem haben wir unser erstes In-Class Assignment mit einem äußerst zufriedenstellenden „A“ zurückbekommen. Geschafft von der Woche, waren wir zu faul, um nach hause zu gehen und zu kochen. Aus diesem Grund haben wir zum ersten Mal „Moe’s“ aufgesucht, dass im Gegensatz zum Burger-Brater „Jack’s“ Boritos in allen denkbaren Varianten anbietet. Die Zusammenstellung erfolgt nach dem Subway-Prinzip, also jene Zutaten, die man gerne möchte. Hat der Borito hinter dem Glas beim „Zusammenbauen“ noch recht mikrig ausgesehen, stellte er sich dann am Tisch als wirklich sättigend heraus und Andy musste in den letzten Zentimetern doch noch kapitulieren. Allerdings ist das bei einem Borito in der Größe von ca. einer halben Pringles-Verpackung keine Schmach!

Den Nachmittag verbrachten wir dann mit dem Verdauen dieses Monstrums und mit freudiger Erwartung auf den Abend. Heute war das erste Mal „Shaken“ angesagt und wir gingen in eine Art Discothek, genannt „Purple Tree“. Mögliche Missinterpretationen aus dem Namen heraus erstellten sich als unwahr, doch eine wohl namensgebende violettleuchtende Palme ziehrt die Tanzfläche ;) Zuvor bestellten wir uns allerdings noch eine riesige Pizza als Abendessen und genossen diese zu 5t bei uns in der Wohnung. Ins Tanzlokal selbst konnten wir erst nach erfolgreichem (und mittlerweile gewohntem) ID-Volljährigkeits-Check und waren positiv überrascht von der Location und dem Selbstbewusstsein mancher sehr gut-gebauter Amerikanerinnen auf der Tanzfläche. Nicht einmal die leider etwas eintönige Hip-Hop-Musik konnte unsere Stimmung mindern. Da in den Staaten die Clubs und Bars um spätestens 2 Uhr die Pforten schließen, sind wir rechtzeitig abgehauen, um nicht zu lang bei der Kleiderabgabe anstehen zu müssen und machten uns dann auf den etwa 20 minütigen Heimweg. Zuhause angekommen eroberten wir lediglich noch unser Bett und erfreuten uns am ersehnten samstägige Ausschlafen.

Dieser stellte sich wie gewohnt als Tag der falschen Hoffnungen heraus. Verschiebt man doch unter der Woche alles auf das Wochenende, in der Hoffnung es wohl dort zu erledigen, blieben wir uns dem wochenendlichen Motto „gesagt – leider nicht getan“ treu und fuhren anstatt Uni-Assignments zu machen frisch und munter per Bus in den in North Charleston gelegenen Walmart, um dort einzukaufen. Neben ein paar überlebenswichitgen Konsumgüter, kamen wir auch einem klassischen latenten Nutzen nach und kauften uns einen neuen iPod nano. Nachdem ja mittlerweile unser Grundbedürfnisse (Wohnung, Nahrungsmittel, etc.) gestillt sind, erfreuten wir uns an diesem neuen putzigen mp3-Player wie kleine Kinder und vergasen Zeit und Raum. Irgendwann aus unserer Glückseligkeit aufgewacht, war es schon wieder abends und die Abendgestaltung stand an. Dadurch, dass es schon so spät war und wir bereits am Vortag länger am Weg waren, beschränkten wir uns auf einen kurzen Besuch im „La Hacienda“, um so gegen Mitternacht wiederum in unsere Betten zu fallen. Im Schlaf träumten wir wohl von den am Sonntag nun leider wirklich durchzuführenden Assignments, also schlimmster Albtraum *gg* Hoffentlich sind wir konsequenter, aber nachdem die Dringlichkeit immer Näher rückt (Montag Abgabe), wird der Stress wieder einmal unser Motivationsfaktor sein…

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SALE & Go Cougars

Freitag, 18. Januar 2008 20:01

Nachdem wir gestern wiederum keine Zeit gefunden haben einen Blog-Eintrag zu schreiben, kommt hier eine Zusammenfassung des gestrigen Donnerstages.

An diesem Tage haben wir eine kleine Tour nach North Charleston unternommen und hierbei wiederum die öffentlichen Verkehrsmittel, die hier in Charleston den klingenden Namen CARTA tragen, bemüht. Begonnen hat der Trip um ca. 11 Uhr und da die Fahrt in eine Richtung ca. 50Minuten andauert, konnten wir uns ein ausführliches Bild vom monsunartigen regnerischen Wetter machen. Da die Straßen kein vergleichbares Kanalwesen wie zuhause aufweisen, staute sich das Regenwasser am Wegesrand immer wieder zu ungewohnt großen und auch teilweise tiefen Pfützen, durch die unser Bus sowie die anderen Verkehrsteilnehmer schnurstracks durchgefahren sind und durchaus passable Wasserfontänen bis zu einem guten Meter Höhe auslösten – kein Kompromiss für Fußgänger, die allerdings ohnehin nicht zu sehen waren.

In North Charleston angekommen, lockerte es etwas auf und der Regen beschränkte sich zum Glück auf leichtes Nieseln. Das von der Ferne mikrig aussehnde Outlet-Center, das wie ein kleines Dorf aus ca. 30 Geschäften aufgebaut war. Die Geschäfte deckten dabei ein breites Spektrum ab so waren neben den populären Sportartikelhersteller auch Outlets von Tommy Hilfiger, Guess, GAP, Samsonite, Black & Decker, Banana Republic und viele andere zu finden. Das zu Beginn zögerliche Einkaufen wurde bei 50% oder genauer gesagt einem von uns beiden nahezu zu einem kleinen Kaufrausch, aber wir möchten hier keine konkreten Namen nennen. (Siehst Andy jetzt weiß keiner, dass du gemeint bist ;)

Nach erfolgreich geschlagener und vor allem preiswerter Einkaufsschlacht, die zumeist in den Läden der Sportartikelhersteller Adidas, Nike und Reebok durchgeführt wurde, konnten wir erfolgreich auf eine für Männer beachtliche Beute von Laufschuhen, Sneakers, Socken, Baseballmütze und Laufshirt zurückblicken. Anschließend besuchten wir wieder einmal die Touristenattraktion Nummer Eins der Vereinigten Staaten – Richtig, den Walmart, der vis-a-vis vom Outlet-Center zu finden ist.

Um 16 Uhr bauten wir dann die Zelte in North-Charleston ab, cruisten wiederum 50Minuten mit dem Öffi zurück nach Charleston DownTown, da wir bereits um kurz nach 6 unseren nächsten Termin und zwar den Treffpunkt zum Basketballspiel unseres Collegeteams hatten. Die hier ansässigen Cougars trafen nämlich auf Wofford und als International konnten wir das erste Spiel kostenlos genießen. Die Party war etwas durchwachsen und die Punkteausbeute nicht erwünschenswert, trotzdem konnte sich unser Team Mitte der zweiten Hälfte (hier wurdne 2 Hälften zu je 20 Minuten gespielt) mit bis zu 11 Punkten absetzen und so schlussendlich ziemilch klar gewinnen. Dem mäßigen Spielverlauf – kein einziger Slam-Dunk in 40 Minuten! – entgegen, war die Stimmung in der Halle durchaus gut. Dazu beigetragen hat einerseits das Maskottchen, das die ganze Zeit eine durchaus lustige und attraktionswürdige Show mit Tanzeinlagen geboten hat sowie andererseits das lokale Blasorchester, das in den Zwischenpause mit Hits wie Final Countdown, Smoke on the Water, Rocky, Eye of the Tiger usw. im wahrsten Sinne des Wortes aufgegeigt hat. Cheerleadertechnisch hätten wir uns mehr Akrobatik gewünscht, aber dadurch, dass diese am anderen Ende der Halle positioniert waren und wir prinzipiell das Spiel beobachteten (mehr oder weniger), konnten wir vielleicht nicht alle Einlagen sehen. Anschließend sind wir noch mit ein paar Deutschen, Kanadiern und anderen MCIlern in ein Irish Pub gepilgert und haben nach etwa 2-3 Getränken wieder den Heimmarsch angetreten. In der Gruppe ist es meist ziemlich lustig und man hat sich noch relativ viel zu erzählen. Zuhause angekommen, fielen wir wiedereinmal hundemüde ins Bett und konnten den durchaus erfolgreichen Tag (Einkauf!) noch einmal Revue passieren lassen.

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Erster Unitag

Dienstag, 8. Januar 2008 19:53

Nach unserer zweiten Nacht auf den neuen Betten wollten wir heute Früh eigentlich Joggen gehen – da wir aber sehr gut und lange geschlafen haben, fiel dies leider aus und wir gingen halt ohne Morgensport zur Uni.

Da es heute wieder über 20°C hatte, konnten wir aber bereits im T-Shirt vor die Türe gehen. Heute war vormittags eine Serie von Präsentationen über die verschiedensten Campus-Services angesagt. Anschließend folgte eine Campus-Tour – dort sahen wir zum ersten Mal unsere School of Business bzw. das Tate Center, wo wir ab morgen unsere Vorlesungen besuchen werden. Zu Mittag wurden alle Incomings, die vorwiegend aus Deutschland und Österreich kommen, zum Essen in ein All-You-Can-Eat-Restaurant eingeladen. Normalerweise zahlt man hier 7 $ und kann sich dann den Magen mit Hamburgern, Pommes, Salat, Pizza, Nudeln, Waffeln, Eis, … vollschlagen.

Am Nachmittag hatten wir noch einen kleinen Vortrag unseres Betreuers am International Office und anschließend ging’s wieder einmal zur Amerikanischen Sehenswürdigkeit Nr. 1 – dem Walmart ;) Wir nutzten diese Gelegenheit, um das letzte Equipment für die Wohnung zu kaufen. Außerdem sind wir ab heute stolze Besitzer eines Prepaid-Handys.

Heute Abend geht’s noch in die Stadt – mal sehen, was sich noch ergibt. Wir sind auf jeden Fall gespannt auf unseren morgigen Full-Time-Uni-Tag.

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